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Neue Straße soll her

SELM Die Politik soll endlich an einem Strang ziehen! So die unmissverständliche Forderung vieler Bürger, die die SPD-Versammlung zum Neubaugebiet Klockenberg besucht hatten.

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Anwohnervertreter Jürgen Walter (r.) redete den Politikern ins Gewissen.

Willi Gryczan-Wiese erläuterte die neuen Pläne.

In diesem Bereich könnte die Anbindung des Neubaugebiets Am Klockenberg zur Neuen Werner Straße erfolgen.

Klar wurde, es ist nicht nur ein Problem für die Anwohner der Alten Werner Straße. Auch Bürger der Straße Auf der Geist und der Ludgeristraße besuchten die Veranstaltung. 50 Selmer hatten sich am Dienstagabend eingefunden. Streitpunkt bleibt die verkehrliche Anbindung des Neubaugebiets am Klockenberg. Die Anwohner beklagen sich jetzt bereits über eine zu hohe Verkehrsbelastung, was Willi Gryczan-Wiese bestätigte.

Anbindung von der Neuen Werner Straße

Dieser stellte noch einmal die Verkehrssituation rund um den Klockenberg vor und hatte einen Lösungsvorschlag mitgebracht. "Es kommt eigentlich nur eine Anbindung von der Neuen Werner Straße in Betracht", so Gryczan-Wiese. Anders seien die Verkehrsströme, insbesondere auch während der Bauphase, nicht zu verkraften.

"Wir wollen eine Mehrheit für dieses Projekt finden", betonte SPD-Fraktionsvorsitzender Mario Löhr, der auch andere Parteivertreter geladen hatte.

Nicht nur Baustraße

 Und in einem waren sich Anwohner und auch Vertreter sowohl von SPD, UWG, FDP als auch CDU bereits einig. Nur eine Baustraße, die nach der Erschließung aufgegeben wird, würde keine dauerhafte Entlastung bringen. "Zudem würden die Anwohner ihre   Grundstücke für eine reine Baustraße nicht zur Verfügung stellen", so Anwohnervertreter Jürgen Walter. Eine komplett neue     Anbindung   müsse her, damit die Betroffenen ihr O. K. geben würden.

"Bauverein Lünen mit ins Boot"

Mit großer Mehrheit sprachen sich daher auch die Anwohner für die vorgestellte Lösung der neuen Anbindung aus. Auch die Politiker versicherten, nun eingehend das neue Konzept voran treiben zu wollen. Aber auch der Bauträger, hier der Bauverein Lünen, müsse ins Boot geholt werden. Damit es eine für alle verträgliche Lösung gibt. Denn dies unterstrichen die Anwohner erneut, gegen das Baugebiet ist niemand.

    

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