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Fußball: Cappenberg trifft auf Hammer SpVg

Osmolski feiert im Pokal Wiedersehen mit Lüggert

CAPPENBERG. Vier Spielklassen liegen zwischen A-Ligist Grün-Schwarz Cappenberg und Oberligist Hammer SpVg. Am Mittwochabend (19 Uhr, Am Kohuesholz, Cappenberg) treffen beide Teams trotzdem aufeinander – im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals Unna-Hamm.

Osmolski feiert im Pokal Wiedersehen mit Lüggert

Tom Zentgraf (r.) fehlt Cappenberg wegen Knieproblemen.

Kreispokal, Achtelfinale Cappenberg - Hammer SpVg

Hammer SpVg? Da war doch was. Vor einem Jahr war gegen den Oberligisten ebenfalls Endstation im Kreispokal. 0:5 stand es nach 90 Minuten. „Dafür muss man sich gegen einen Oberligisten nicht schämen“, sagte Patrick Osmolski  am Dienstag, Trainer der Cappenberger. Seine Hoffnung: „Dass wir ein ähnlich gutes Spiel abliefern werden.“ Für Osmolski ist Hamm kein normaler Oberligist, „sondern einer, der aufsteigen möchte“. Ihm ist deshalb klar: „Es muss schon viel, viel, viel passieren, damit wir eine Runde weiterkommen.“

Wiedersehen mit Lüggert

Am Mittwochabend gibt es in Cappenberg auch ein Wiedersehen mit Alexander Lüggert, bis zum Winter Trainer des Bezirksligisten Westfalia Wethmar, bevor er Co-Trainer in Hamm wurde. Beide, Osmolski und Lüggert, spielten beim BV Lünen in der Jugend zusammen und kickten bei den Senioren für den VfB Waltrop, bevor sie zusammen zum damaligen Bezirksligisten SV Südkirchen wechselten. Und auch die Schulbank drückten beide zusammen: „Wir haben zusammen Abitur gemacht“, sagte Osmolski, der sich auf das Wiedersehen freut.

Schritt nicht bereut

Bereut hat Lüggert den Schritt nach Hamm bis heute nicht. „Das ist ein ganz anderer Bereich“, sagte er. Sicherheitsspiele, Anreise mit dem Mannschaftsbus, Gegner, die wie Schalke II unter Profi-Bedingungen arbeiten. „Ein Mega-Aufwand“, sagte Lüggert. „Aber ein Aufwand, der sich lohnt.“

Der gebürtige Wethmarer war im Winter Wunschkandidat von Sven Hozjak, Trainer der Hammer und schon zuvor guter Bekannter Lüggerts. „Ich wäre dennoch nicht dort hingegangen, hätte ich nicht das Gefühl gehabt, sinnvolle Aufgaben zu bekommen“, sagte Lüggert, „bei Kreispokalspielen übernehme ich das Coaching auch komplett“, sagte er.

Gäste sind klarer Favorit

Sportlich ist das Kräftemessen eine Herausforderung für die Cappenberger. „Keine Frage, es wird schwierig“, sagte Cappenbergs neuer Kapitän Benedikt Stiens. „Die Jungs freuen sich. Es ist eine tolle Sache. So häufig spielt man als Kreisligist ja nicht gegen einen Oberligisten“, sagte Osmolski. „Auch gegen Cappenberg werden wir die Zweikämpfe annehmen müssen“, sagte Lüggert.

GSC-Mittelfeldspieler Sebastian Drews und Stürmer Tim Jesella haben nach ihren Urlauben direkt die Chance auf die Startelf beim GSC. Tom Zentgraf hingegen fehlt mit Kniebeschwerden. Osmolski kündigte Rotation an: „Denn wichtiger ist für uns das Ligaspiel am Sonntag.“

Der Sieger spielt im Viertelfinale gegen den Gewinner der Partie Uentrop - Holzwickede, die parallel stattfindet.

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