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Fußball: Derbysieg für GS Cappenberg

Osmolski leitet Cappenbergs Sieg gegen Westfalia Wethmar II ein

Cappenberg/Wethmar Patrick Osmolskis Führungstor war erst schmeichelhaft, später verdiente sich Grün-Schwarz Cappenberg die Führung – durch die bessere Taktik und einen Joker.

Osmolski leitet Cappenbergs Sieg gegen Westfalia Wethmar II ein

Patrick Osmolski (l.), hier gegen Philipp Bremer, traf zum 1:0. Foto: Goldstein

Grün-Schwarz Cappenberg hat die zweite Mannschaft von Westfalia Wethmar im vorgezogenen Spiel der Fußball-Kreisliga am Freitagabend mit 4:1 geschlagen.

Kreisliga A2 Unna-Hamm

GS Cappenberg – Wethmar II

4:1 (1:0)

Es war ausgerechnet Cappenbergs scheidender Spielertrainer Patrick Osmolski, der nach 35 Minuten das 1:0 für Cappenberg erzielte – und das gegen seinen ehemaligen Mitspieler und Freund Benjamin Fasse, der bei Wethmar an der Seitenlinie stand. Fasse wollte auch ein Handspiel in dieser Szene gesehen haben. „Das ist dann natürlich bitter“, sagte er. Osmolski bestätigte auch, dass er den Ball an den Arm bekommen hat. Aber: „Für mich war es ein reguläres Tor“, sagte Osmolski, „ich kriege den Ball aus 50 Zentimetern an den Arm und der ist angelegt am Körper.“ Strittige Szene – aber Tor für Cappenberg.

Bis dahin hatte Wethmar die etwas bessere erste halbe Stunde absolviert. „Wir haben es in der ersten Halbzeit gut gemacht, müssen aber auch mit 1:0 in Führung gehen. Herr Klink hätte heute nicht ein Tor machen können, sondern drei oder vier Tore“, sagte Fasse.

Jener Kevin Klink erzielte den Wethmarer Anschluss eine Viertelstunde vor dem Abpfiff. Zuvor hatte Nico Kuch das verdiente 2:0 für Cappenberg erzielt. Verdient deshalb, weil Cappenberg mit einer Umstellung die Oberhand in Hälfte zwei gewann. „Damit sind wir dann überhaupt nicht mehr klar gekommen. Zuvor waren hinten schon Lücken“, sagte Fasse nach dem Spiel. Auch Osmolski sah es so: „Wegen der zweiten Halbzeit war es verdient.“

Hoffnung keimte für die Wethmarer nur noch kurz auf. Denn zwei Minuten nach dem 1:2 stellte Maximilian Zocher auf 3:1 für Grün-Schwarz. Kurzarbeiter Zocher entschied die Partie dann auch final – nach seiner Einwechslung benötigte er nur 23 Minuten für einen Doppelpack. Das nennt man dann wohl effektiv. Und während Cappenberg Rang sechs festigte, steckt Wethmar weiter unter fest (12.).

GSC: Grenigloh - Grass, Drees, Pestinger (46. Wißmann), L. Hügemann (67. Zocher), Osmolski, Drews, Kwiatkowski, Stiens, Kuch (81. D. Hügemann), Jesella
TWW: N. Dvorak - Jankort, Bremer, Klink, Langekämper (75. Rogge), S. Dvorak, Orlowski, Selbstaedt (82. Pella), Osterholz, Kösling, Kuruts (67. Sajonz)
Tore: 1:0 Osmolski (35.), 2:0 Kuch (57.), 2:1 Klink (75.), 3:1 Zocher (77.), 4:1 Zocher (88.)

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