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Prozession und Festmesse zum Auftakt des Jubiläums-Sonntags

SELM Das helle Licht des Himmels soll durch die Fenster der Ludgerikirche bis in die Herzen der Menschen scheinen. Mit diesem Bild als einem Symbol der Liebe stellte Weihbischof Dr. Josef Voss das Thema des Festgottesdienstes am Sonntag in den Mittelpunkt.

Prozession und Festmesse zum Auftakt des Jubiläums-Sonntags

Weihbischof Dr. Josef Voss (l.) und Pfarrer Siegfried Hoff (r.) standen am Sonntag im Mittelpunkt.

Gleich zu Beginn des Jubiläums-Sonntags wurde deutlich, warum die Pfarrkirche St. Ludger vor 100 Jahren errichtet wurde: An der 1000 Jahre alten Friedenskirche versammelte sich die Gemeinde. Nur einige kamen hinein, viele mussten draußen warten. Ganz anders kurz danach in St. Ludgerus: Hier fand jeder einen Platz, wenn auch einige nur im Stehen.Prozession zum großen Gotteshaus

In feierlicher Prozession zog die Gemeinde vom kleinen zum großen Gotteshaus: mit dem Bischof und Pfarrer Siegfried Hoff in der Mitte, begleitet von den Schützenvereinen, den kirchlichen Organisationen und vielen Gästen aus Politik und Gesellschaft. Beim Einzug in St. Ludger äußerte Pfarrer Hoff den Wunsch, dass sich die Menschen auch die nächsten 100 Jahre in dieser Kirche geborgen fühlen können. Drinnen nahmen die Vereine und Verbände mit ihren Standarten sowie die Messdiener Aufstellung. Musikalisch gestaltet wurde die Festmesse vom Kirchenchor, einem Jugendchor und den Ludgerispatzen unter Leitung von Birgit Köpping.Im Sprint zur Orgelbühne Höchstleistungen brachte an diesem Tag Organist Martin Kopp - künstlerisch wie sportlich. Mehrmals musste er von der Orgelbühne nach unten und wieder zurück sprinten, um die jeweiligen Chöre zu begleiten.

Weihbischof Voss gratulierte der St. Ludger-Gemeinde zum Jubiläum ihres Gotteshauses und dankte allen, "die die Kirche in Selm als lebendige Steine täglich neu aufbauen". Wie aktiv diese Gemeinde und ihre Gruppen sind, erlebte der Bischof gleich nach der Festmesse beim großen Pfarrfest.

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