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Fußball Kreisliga A

SG Selm atmet kurz auf

Selm Die SG Selm hat am Montag Davensberg mit 1:0 besiegt und einen Sprung in der Tabelle der Fußball Kreisliga A gemacht. Zum Matchwinner avancierte ein Spieler, der in der Hinrunde noch gar nicht auf dem Platz stand.

SG Selm atmet kurz auf

Basanan Tarhan (l.), Niklas Neumann (r.) und Lucas David (o.) bejubeln das Siegtor von Brian Mengelkamp (M.). Foto: Sebastian Reith

Georg Hillmeister umarmte Trainer Deniz Sahin nach dem 1:0-Sieg in Davensberg ganz fest. Man sah dem Vorsitzenden des Fußball-Kreisligisten die Erleichterung an. Sahin hatte zuvor an der Seitenauslinie gebangt, gezittert und am Ende auch gejubelt. Dass Selm im Abstiegskampf einen ganz wichtigen Sieg errungen hat, dafür war Torschütze Brian Mengelkamp verantwortlich.

Auch der 27-Jährige, der vorzeitig ausgewechselt worden war, nahm Glückwünsche entgegen. „Das fühlt sich sehr gut an. Ich hoffe, es geht so weiter gegen Herbern“, sagte Mengelkamp – er gehörte in der Hinrunde noch gar nicht zum Kader. Erst nach der Winterpause nahm Sahin den Stürmer, der diesmal wieder ganz vorne spielte, dazu.

Brian Mengelkamp vollendet mustergültigen Konter

Er war beim schönen Angriff letztlich die letzte von mehreren Stationen. Über links rannte Daniel Ulrich an, sah Fabian Konietzni, der in den Raum sprintete. Konietzni spitzelte den Ball weiter auf Mengelkamp, der den Konter in Stürmermanier zehn Minuten nach dem Seitenwechsel abschloss. Nur vier Minuten später war Mengelkamp wieder vor dem Davensberger Tor, vergab diesmal aber nach erneut starkem, öffnenden Pass von Daniel Ulrich die Möglichkeit auf das 2:0. „Das wäre die Entscheidung gewesen“, wusste auch Mengelkamp, „aber so mussten wir zittern.“

Es waren mal wieder Selms Torabschlüsse, die das Spiel unnötig lange offen hielten. Ansonsten stimmte am Pfingstmontag alles bei der SG: Einsatz, Wille, Laufbereitschaft – und vor allem die Taktik. Die SG hatte den Ausfall von Denis Kodat im Abwehrzentrum kompensiert, indem Sechser Marcel Dresken eine Reihe nach hinten rückte. Neben Lucas David kehrte Kapitän Patrick Botta zurück auf die Doppel-Sechs. „Wir haben versucht, Davensberg das Spiel machen zu lassen und das Spiel zu stören – hat anscheinend funktioniert. Wenn wir die eine oder andere Chance besser ausspielen, machen wir das Ding vorher klar“, sagte Botta.

Niklas Neumann hatte neben Mengelkamp Selms beste Möglichkeiten auf eine höhere Führung. Eine Viertelstunde vor dem Ende zögerte er zu lange. Dann wurde der Winkel zu spitz. Neumann drehte ab, spielte dann einen Fehlpass. Drei Minuten später zögerte Neumann nicht zu lange, setzte den Schuss aber Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.

Zittern in der Schlussphase

Und so musste Sahin in den Schlussminuten zittern. Selm war erschöpft, nahm von der Uhr, was irgendwie ging. Die Selmer Anhänger regten sich über die aus ihrer Sicht zu lange Nachspielzeit auf, forderten immer wieder den Abpfiff.

Sahin vergrub in der Nachspielzeit zwei Mal das Gesicht in den Händen, als Davensberg, fünftbeste Rückrundenmannschaft der Liga, dem Ausgleich nahe war. Ansonsten hatte Selm nur Halbchancen zugelassen. Die erste Hälfte war ereignislos zu Ende gegangen.

SG: Böckenbrink - P. Ulrich (51. Tarhan), Blecher, May, Dresken, David, P. Botta, Neumann, D. Ulrich (81. Dias), Konietzni, Mengelkamp (65. Paul)
Tor: Mengelkamp (56.)

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