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Fußball: Kreisliga A

SG Selm hält an Trainer Mark Bördeling fest

SELM Norbert Hanning, stellvertretender Vorsitzender beim Fußball-Kreisligisten SG Selm, hat ein klares Bekenntnis zu Trainer Mark Bördeling abgegeben. „Wir werden nicht auf dem Trainer oder Spielern rumhacken“, sagte der 54-Jährige und erklärte, die Planungen weiter mit Bördeling vorantreiben zu wollen.

SG Selm hält an Trainer Mark Bördeling fest

Fest im Sattel bei der SG Selm ist Trainer Mark Bördeling. Mit ihm wollen die Selmer weiterarbeiten.

„Natürlich sind wir nicht zufrieden mit den Ergebnissen“, sagte Hanning im Gespräch, bezog das aber nicht auf die Arbeit des Trainers, sondern auf das sportliche Abschneiden. Die 0:5-Niederlage am Sonntag gegen den zuvor punktgleichen Konkurrenten Concordia Albachten fiel heftig aus. Hatte Bördeling die Pleite noch als „auch in der Höhe“ gerechtfertigt bezeichnet, stellte sich Hanning vor Team und Trainer: „Wer das Spiel gesehen hat, stellt fest, dass es auch hätte andersrum ausgehen können.“

Doch Hanning betonte auch mehrmals, dass der Verein mit Platz acht in der Kreisliga A2 Münster nicht zufrieden sei. „Die beiden Auswärtsniederlagen waren nicht das, was wir uns wünschen. Das ist doch klar. Da waren verschenkte Punkte dabei.“ Hanning merkte aber an, dass die Münsteraner Liga stark sei und eine hohe Leistungsdichte habe. Bei einem Sieg hätte die SG Selm nur einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten TuS Altenberge II auf Rang sechs rangiert, aber auch immer noch neun Zähler hinter Spitzenreiter Wacker Mecklenbeck.

Die Mecklenbecker kommen Woche für Woche dem direkten Wiederaufstieg näher und schlugen mit Bösensell, Hiltrup II und Albachten auch schon drei Teams aus dem oberen Drittel. „Man muss anerkennen, wenn eine Mannschaft dabei ist, die uns noch überlegen ist“, so Hanning.

Gleichzeitig müsse die SG Selm aber auch ihren Kader hinterfragen – und tue das laut Hanning auch. „Wir müssen uns fragen, ob der Kader in puncto Größe und Qualität gut aufgestellt ist“, erklärte Hanning, der mit Sechser Bastian Hufnagel, Verteidiger Timo Kollakowski und Mittelfeldspieler Elias Heidicker gute Transfers aufzählte.

Wenn aber Eckpfeiler wie Christian Voßschmidt oder Hufnagel ausfallen, werde es schwierig. Die vielen Ausfälle seien nicht zu ersetzen. „Auch ein Alexander Schwegler ist nicht zu ersetzen“, sagte Hanning. Bedarf, personell in der Winterpause nachzulegen, sehe er nicht.

„Es gibt die normalen Gesetze, dass Spieler uns auch verlassen, aber wir machen uns eher Gedanken, wie wir den Kader in der kommenden Saison aufstellen.“ Doch der stellvertretende Vorsitzende strahlte auch Optimismus aus. „Die Saisonziele sind nicht in Gefahr. Wir werden wieder positiv überraschen, so wie wir jetzt negativ überraschen. Es wird wieder aufwärts gehen.“

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