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Fußball: Kreisliga

Schawohl tritt beim SV Südkirchen als Trainer zurück

SÜDKIRCHEN Der SV Südkirchen ist auf der Suche nach einem neuen Trainer. Bernd Schawohl kündigte am Samstag an, sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegen zu müssen. Schawohl war erst zum Ende der Hinserie der abgelaufenen Saison zum SV gekommen.

Schawohl tritt beim SV Südkirchen als Trainer zurück

Bernd Schawohl testet mit seinen Südkirchenern gegen den Königsborner SV.

Bernd Schawohl hatte sein Amt vom spielenden Interimstrainer Henrik Schmidt übernommen. "Ich hatte mir mit der Mannschaft auch viel vorgenommen. Ich habe in den letzten Wochen aber gemerkt, wie schwer es mir fällt. Nach der Arbeit zum Fußball. Teilweise bis 22 Uhr am Platz. Das war zu viel. Ich habe gemeinsam mit meiner Frau entschieden, das Amt niederzulegen. Die Gesundheit ist nunmal wichtiger", erklärt der 53-jährige Lüner.

"Wir waren natürlich erst mal geschockt von der Nachricht", berichtet Ludger Hörstrup, Südkirchens Abteilungsleiter Fußball. "Wir befinden uns gerade im Umbruch, haben einen neuen Vorstand, stellen eine neue Mannschaft zusammen. Das ist jetzt natürlich eine ungünstige Situation. Aber wir wünschen Bernd auf jeden Fall gesundheitlich alles Gute."

Einen Nachfolger für Schawohl konnte Hörstrup am Wochenende noch nicht präsentieren. "Wir versuchen, schnellstmöglich eine Lösung zu finden, werden aber nichts überstürzen", erklärte Hörstrup. Einige der Neuzugänge, die der SVS vor anderthalb Wochen präsentierte, wechselten nach Südkirchen, weil sie mit Bernd Schawohl zusammenarbeiten wollten. Laut Hörstrup sollen sie dennoch bleiben. Morgen findet eine Mannschaftssitzung statt, in der über die Situation mit den Spielern gesprochen wird.

Für Bernd Schawohl endet mit dem Rücktritt vorerst eine Zeit von 20 Jahren als Fußballtrainer. Die führte ihn 1995 nach Bergkamen, danach zu Preußen Lünen, dem Lüner SV, dem SuS Kaiserau, Oberaden und zuletzt zum SVS. "Ich bin fußballverrückt. Der Sport wird mir sicher erst mal fehlen. Ich muss aber an meine Gesundheit denken", erklärte Schawohl. "Es kann aber sein, dass ich in den nächsten Jahren irgendwo wieder als Trainer auftauche. Im nächsten halben Jahr aber definitiv nicht."

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