Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Schiedsleute: Eine geht, eine bleibt, ein Neuer kommt

SELM Schiedspersonen bekleiden ein wichtiges Ehrenamt. Darauf wiesen am Dienstag Selms Bürgermeister Jörg Hußmann und die Direktorin des Amtsgerichts Lünen Brigitte Knauer hin. Im Zimmer des Bürgermeisters verabschiedeten sie Schiedsfrau Helga Beck und begrüßten ihren Nachfolger.

Schiedsleute: Eine geht, eine bleibt, ein Neuer kommt

Bürgermeister Jörg Hußmann (r.) und Amtsgerichtsdirektorin Brigitte Knauer (l.) verabschiedeten Schiedsfrau Helga Beck mit Blumen und Urkunde und begrüßten ihren Nachfolger Uwe Biermann (3.v.r.). Schiedsfrau Angelika Röttger (2.v.r.) tritt ihre zweite Amtszeit an.

Uwe Biermann ist der neue Schiedsmann. Schiedsfrau Angelika Röttger wünschten sie alles Gute zu ihrer zweiten Amtszeit.  Ruhe, Kompetenz und Ausgeglichenheit 50 Prozent der Fälle der Schiedsleute enden mit einem Vergleich. Damit ersparen sie den streitenden Parteien viel Ärger und Geld. "Ihre Aufgabe ist nicht immer einfach", stellte Jörg Hußmann fest. Egal ob ein Nachbarschaftsstreit wegen des hohen Gartenzauns oder ein strafrechtlich relevanter Fall von übler Nachrede: Die Schiedspersonen, müssten stets ruhig, kompetent und ausgleichend wirken.

Selms Ordnungsamtsleiter Gerd Treczak, Richterin Brigitte Knauer, und Claus-Peter Franek, Obmann der Schiedsleute im Amtsgerichtsbezirk Lünen, gaben Informationen zu dem Ehrenamt, das es in Deutschland seit 180 Jahren gibt. So werden die Schiedspersonen vom Stadtrat für fünf Jahre gewählt. Helga Beck war seit 2000 dabei Die Fachaufsicht führt die Justizverwaltung. Sie ist auch für die Ausstattung mit Literatur zuständig. Die Stadt stellt geeignete Räume zur Verfügung und finanziert Lehrgänge. Die Gebühr für ein Schiedsverfahren, das mit einem Vergleich endet, liegt bei 40 Euro, die durchschnittliche Gebühr bei 50 Euro.

Helga Beck bekleidete das Schiedsamt seit 2000, in den ersten drei Jahren als Stellvertreterin. Die Arbeit habe ihr viel gegeben, betonte sie am Dienstag. Jörg Hußmann dankte ihr mit einem kleinen Geschenk und überreichte die Entlassungsurkunde. Blumensträuße bekam Helga Beck von Brigitte Knauer und Claus-Peter Franek.Mit Ehrenamt etwas für die Allgemeinheit tun

Blumen vom Bürgermeister gab es auch für Angelika Röttger, die seit 2003 Schiedsfrau ist. "Ich freue mich, dass sie weiter machen", sagte Jörg Hußmann. Im Jahr 2007 bearbeitete Angelika Röttger 16 Streitfälle.

Uwe Biermann übernimmt den Schiedsbezirk von Helga Beck. Er wolle in diesem Ehrenamt etwas für die Allgemeinheit tun, stellte der neue Schiedsmann fest.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

rnNotfallpläne an Selmer Schulen

Amokgefahr - was passiert, wenn es ernst wird?

Selm Am 23. Januar wurde ein Schüler der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Lünen im Schulgebäude durch einen Messerstich getötet. In Amerika erschüttert am Valentinstag ein Amoklauf an einer Schule. Kann sich eine Schule wirklich auf solch ein Szenario vorbereiten? Ulrich Walter vom Selmer Gymnasium gibt im Interview einen Einblick.mehr...

Scharrenbach zu Besuch in Selm

Ministerin redet über Gestaltung von Heimat

Selm Die Große Koalition in Berlin stolpert mächtig. Selm zeige, dass es sich lohnt, an einen Strang zu ziehen. Warum, sagte Ministerin Ina Scharrenbach am Donnerstag bei ihrem Besuch in Selm..mehr...

Olfener Familie testet E-Auto

Familien-Härtetest für‘s Elektro-Auto

Olfen Zwei Erwachsene, zwei Kinder – aber nur ein Auto. Damit ist Familie Sieger aus Olfen schon umweltfreundlich – wäre da nicht der alte Diesel vor der Tür. Ein E-Auto wäre eine Alternative. Aber ist das alltagstauglich? Noch gibt es Zweifel. Bei unserer Testaktion können sie es nun ausprobieren.mehr...

Geständnis im Voodoo-Prozess

Angeklagter verleitete Frauen zur Prostitution

CASTROP-RAUXEL/DORSTEN/SELM Im „Voodoo-Prozess“ um Menschenhandel und Ausbeutung in Rotlichtclubs in Castrop-Rauxel und Umgebung hat einer der Hauptangeklagten seine Verstrickung in das Prostituierten-Schicksal einer jungen Frau zugegeben. mehr...

Als Luftwaffenhelfer im Einsatz

Mit 16 Jahren zog Bernd Kuhnen in den Krieg

Lünen/Cappenberg Er wurde in Dortmund geboren, arbeitete als Chefarzt in Lünen und lebt heute in Cappenberg: Mit 91 Jahren erinnert sich Bernd Kuhnen an einen bestimmten Tag noch so genau, als wäre es gestern gewesen. Es war der Tag, an dem er in den Krieg zog.mehr...

Stadtradeln in Selm

Erfolg auf dem Rad soll fortgesetzt werden

Selm Im vergangenen Jahr lief es für Selm beim Stadtradenl ziemlich gut. NRW-weit belegten die Radler aus Selm den dritten Platz. Ob sich das in diesem Jahr toppen lässt? Der ADFC sucht jedenfalls Mitstreiter.mehr...