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Schrubben und bauen zum Kirmes-Start

BORK Die Mandelmaschine nimmt ihre Fahrt auf, am Dschungel-Express ist eine Groß-Reinemach-Aktion, das "Geister-Hotel" steht bereits: Fleißige Hände arbeiten daran, dass die Kirmes in Bork am Samstag, 2. August, starten kann.

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Selbst unter den Wagen muss alles schön sauber sein, André Engelmann ist eine wahre Putz-Fee.

Noch allein zu Hause: Bald aber dürfen sich die Besucher auch über diesen Bewohner des Geisterhauses gruseln.

Das Geräusch, das die gebrannten Mandeln im Metalltopf machen, ist schon toll. Noch besser ist aber der Duft. Das Ehepaar Kiss-Seonie hat gerade seinen Stand aufgebaut, und jetzt nimmt auch die Mandel-Maschine langsam Fahrt auf.  

„Kiss-Mandeln“ prangt in großen Lettern an der Außenwand, die Leckereien kennt in Bork mittlerweile schon fast jedes Kind. „Weil wir seit 30 Jahren unseren Stand auf der Kirmes haben“, erklärt Daniel Kiss-Seonie. Zusammen mit seiner Frau Silvia ist er gerade aus Schwerte angereist, ab Samstag bieten die beiden allerlei Süßigkeiten an.    „Hoffentlich wird es nicht allzu heiß, dann isst nämlich kein Mensch unsere Mandeln“, hofft Kiss-Seonie. Noch wichtiger sei aber, dass es trocken bleibt.   Das denkt auch Margarete Brechtefeld aus Hagen. Ihr Stand strotzt vor Porzellan-Puppen. Aber auch Teddybären, Hexen, Clowns, Luftballons und Dufthölzer hat die Schaustellerin im Angebot. Sie feiert heute Premiere, ist zum ersten Mal dabei. Den ersten Borker machte die Hagenerin bereits beim Aufbau glücklich. Ein kleiner Junge war von einem besonders bunten Ballon so fasziniert, dass er nicht mehr bis zum Start der Kirmes warten wollte. Da öffnete Brechtefeld kurzerhand für ein paar Sekunden ihren Verkaufsstand, mit seinem neuen Ballon in Händen radelte der kleine Mann davon.

  Mit schlechtem Wetter hat die Hagenerin genug Erfahrungen gemacht, 40 Zentimeter hoch stand das Wasser in ihrem Stand in Dortmund-Marten beim Unwetter am vergangenen Wochenende. „Einige Clowns mussten wir danach wegwerfen“, erinnert sie sich. Das sollte in Bork möglichst nicht passieren. Groß-Reinemachen findet ein paar Meter weiter statt. Der „Dschungel-Express“ soll heute ja in vollem Glanz erstrahlen. Und dementsprechend wird das Fahrgeschäft von André Engelmann mit dem Wasserschlauch bearbeitet. Seine Kollegen sorgen mit dem Schrubber für den nötigen Feinschliff. Daneben gibt Andreas Hoster Anweisungen im Stakkato-Stil. Der Schausteller aus Mönchengladbach war schon öfter in Bork zu Gast, hat gerade aber wenig Zeit. „Bei diesen Temperaturen geht es nicht ganz so zügig wie sonst“, erklärt er. Und ist fast schon wieder weg, auch in Meinerzhagen und in Mönchengladbach muss er noch Geräte aufbauen.

Um die Ecke herrscht dagegen Stille. Gespentische Stille sogar. Das „Geister-Hotel“ ist verlassen, nur zwei dunkle Gestalten bewachen das gruselige Haus. Aber auch hier wird am Samstag ab 11 Uhr viel los sein, wenn der Rummel nach Bork zurück gekehrt. 

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