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Fußball: Kreisliga A

Schützenfeste für Bork, Capelle und die SG Selm

SELM Drei Mal Joel Grodowski, zwei Mal Marvin Schuster und einmal Philip Grodowski haben für einen 6:3-Erfolg des PSV Bork über das neue Schlusslicht der Kreisliga A2 Unna/Hamm, Kamener SC, gesorgt. In der Münsteraner Staffel haben die SG Selm und der SC Capelle Schützenfeste gefeiert. Hier finden Sie alle Ergebnisse in der Übersicht.

Schützenfeste für Bork, Capelle und die SG Selm

Joel Grodowski (r.) erzielte drei der sechs Borker Tore und war erfolgreichster Torschütze.

Fußball, Kreisliga A2 Recklinghausen Spvgg. Erkenschwick II - Westfalia Vinnum 1:0 (0:0)

„Wir haben ein wirklich gutes Spiel gemacht. Da lässt sich nichts dran aussetzen“, findet Vinnums Trainer Frank Bidar. Seine Mannschaft fuhr personell geschwächt zum Tabellenzweiten nach Erkenschwick. Stammkräfte wie Paul Ulrich, Fabian Niermann, Dominik Schenkel und Dauerausfall David Jendrich fehlten aus verschiedenen Gründen, weshalb viele Positionen umbesetzt werden mussten.

Nach einer guten ersten Hälfte führte ein Ballverlust in Halbzeit zwei zum Gegentor (54.). Das konnten die Gäste trotz mehrerer Torchancen nicht wieder aufholen.

Durch den Sieg gegen Vinnum steht Erkenschick auf gleicher Punktzahl mit dem Tabellenersten SV Borussia Ahsen. Vinnum ist nach diesem vorletzten Spieltag auf den elften Platz abgerutscht.

TEAM UND TORE Vinnum: Beckbauer; Kämerov, Rosengart, Stolzenhoff, Ulrich (75. Diekmann), Demir, Kuck (75. Stanek), Klähr, Lebsack, Asemann, Olfens (80. Westrup)Tor: 1:0 Petek (54.)

Kreisliga A2 Unna/Hamm  Kamener SC - PSV Bork 3:6 (1:3)

Nach gerade mal 40 Sekunden trafen die Kamener bereits zur 1:0-Führung. Die Chance zum Ausgleich vergab Philipp Grodowski vom Elfmeterpunkt. Nachdem er selbst im Strafraum gefoult wurde, scheiterte er am gegnerischen Torwart (10.). Es ist damit das zweite Mal, dass Grodowski in dieser Saison einen Elfmeter nicht verwandelte.

Sein Scheitern machte er jedoch wieder wett, als er später ausnutze, dass der Kamener Torhüter zu weit von seinem Tor entfernt stand und von der Mittellinie das Tor zur 2:1 Führung schoss (30.). Zwei Minuten zuvor hatte sein Bruder Joel Grodowski den Ausgleich gemacht. Bis zur Halbzeit ließ Bork defensiv nichts anbrennen, vergab im Angriff jedoch mehrere sehr gute Torchancen. Nur Marvin Schuster konnte mit einem Kopfballtor auf 3:1 erhöhen (42.).

Der Start in der zweiten Hälfte gelang Bork nicht wirklich. Erneut schossen die Kamener ein schnelles Tor und verringerten aus 2:3 (48.). Die Mannschaft von Trainer Ingo Grodowski fing sich aber wieder ein und Joel Grodowski erhöhte die Führung (60.). Auf der anderen Seite wurde auch der Borker Torhüter Jens Haarseim überlupft (65.).

Joel Grodowski brachte die Entscheidung. Nachdem er im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden konnte, durfte er selbst den Elfmeter schießen. Anders als sein Bruder traf er zum 5:3 (75.). Marvin Schuster schoss schließlich noch das Tor zum 3:6 Endstand (80.).

TEAM UND TORE Bork: J. Haarseim, Herter (78. Preuß), Audehm (81. Schäfer), Westrup, Kuhn, Radtke, N. Haarseim (63. Bressler), P. Grodowski, Schuster, J. Grodowski, BergerTore: 1:0 Karatas (1.), 1:1 J. Grodowski (25.), 1:2 P. Grodowski (27.), 1:3 Schuster (39.), 2:3 Dudek (48.), 2:4 J. Grodowski (60.), 3:4 Grella (65.), 3:5 J. Grodowski (75., Foulelfmeter), 3:6 Schuster (80.)Bes. Vorkommnisse: P. Grodowski verschießt Foulelfmeter (10.)

SuS Lünern - GS Cappenberg 1:0 (0:0)

„Ich spiele das ganz schlecht aus“, gab Trainer Patrick Osmolski, der sich selbst eingewechselt hatte (77.), zu. Im Zwei-gegen-Zwei, zusammen mit Benedikt Stiens, hatte Osmolski „die Wahl zu passen oder weiter zu gehen“. Er entschied sich für den Pass, der dann von Torwart Philipp Sude aufgenommen wurde. Der anschließende Angriff führte zum einzigen Tor der Partie: Zunächst hielt Cappenbergs Schlussmann Philipp Grenigloh, dann staubte Ridvan Hizarci zum 1:0-Endstand ab (83.).

Schon in der ersten Minute hätte Cappenberg hinten liegen können. Maximilian Zocher bügelte seinen Fehlpass so gerade noch zur Ecke aus, verletzte sich aber und musste ausgewechselt werden. Lünern traf kurz darauf den Pfosten (5.). Kurz vor der Pause traf Kapitän Tobias Schwartz ebenfalls das Aluminium (44.). Weitere Chancen hatten Schwartz (50.), Stiens (60.) und David Hügemann (72.). Am Ende blieb Grün-Schwarz aber torlos.

TEAM UND TORE Cappenberg: Grenigloh - Knop, Heisig, Wiesmann, Böcker, Pestinger, Stiens, Zentgraf, D. Hügemann, Zocher (7. L. Hügemann, 77. Osmolski), SchwartzTore: 1:0 Hizarci (83.)

Kreisliga A Coesfeld SV Brukteria Rorup – SuS Olfen II n. an.

Der SuS Olfen II ist bei Brukteria Rorup (14.) nicht angetreten. Schon am vergangenen Samstag hatte festgestanden, dass die bereits abgestiegene Mannschaft um Teammanager Jan Radke, nicht genügend Spieler für die Partie zusammen bekommen wird. Daher sei die Olfener Zweitvertretung gar nicht erst angetreten, heißt es aus dem Mannschaftskreis. Das Spiel wird mit 0:2 gewertet. 

Kreisliga A2 Münster SC Capelle – SC Nienberge 6:1 (1:1)

Vor dem Seitenwechsel mit noch etwas Sand im Offensiv-Getriebe schaltete der SC Capelle nach dem Pausentee gleich mehrere Gänge nach oben und schoss den schwachen Gast aus Nienberge mit fünf Treffern in Halbzeit zwei vom eigenen Rasenplatz.

„Wir hatten uns vorgenommen, vorne drauf zu gehen und Nienberge so zu Fehlern zu zwingen. Bis auf weite Teile in der ersten Halbzeit ist uns das auch gut gelungen. Das Ergebnis hätte sogar noch etwas höher ausfallen können“, zeigte sich Capelles Trainer Martin Ritz nach Spielende zufrieden.

Ein Foulspiel innerhalb des Sechzehners an Oliver Ritz (21.) brachte die Platzherren früh auf die Siegerstraße. Der Gefoulte selbst verwandelte sicher zur Führung. Dass Capelle trotz der drückenden Überlegenheit nicht mit der Führung in die Pause ging, lag an einer unkonzentrierten Phase nach dem Führungstreffer, die Martin Ritz überhaupt nicht gefiel. „Wir machen den Gegner durch ein Geschenk wieder stark. Das darf uns nicht passieren.“

Das Geschenk der Capeller nutzte Nienberges Kerem-Selim Kacar zum Ausgleich (31.). Einen Aufschwung gab der Treffer den Gästen aber überhaupt nicht. Der Gastgeber war weiter tonangebend und traf bei zunehmender Spielzeit beinahe nach Belieben.

Capelle: Schulze Kersting - Reher, Cillien (60. Pate), Zimmermann, Lachmann, Winkler, Sudholt, Streppel, Ritz, Artinger (80. Küper), Walter (75. Eckey) Tore: 1:0 Ritz (23., Foulelfmeter), 1:1 Kacer (31.), 2:1 Walter (66.), 3:1 Artinger (75.), 4:1 Ritz (76.), 5:1 Eckey (80.), 6:1 Eckey (85.)

Davaria Davensberg - SG Selm 1:5 (0:3)

Spielmacher Erkan Atli sah innerhalb von 20 Sekunden zweimal Gelb – und musste vom Platz (63.). „Die erste Gelbe bekam ich, weil ich den Fuß dazwischen hatte, die Zweite für ein Daumen hoch“, erklärt Atli die Situation, in der er frühzeitig das Spielfeld verlassen musste. Schiedsrichter Thorsten Cloidt interpretierte die Geste als sarkastisch. Selm spielte die restlichen 27 Minuten in Unterzahl. Zu diesem Zeitpunkt stand es aber bereits 4:0 für die Selmer.

Bis zur 20. Minute passierte auf beiden Seite nichts Nennenswertes. Dann behauptete Alexander Schwegler den Ball im Sechzehner, Jannis Pieper traf zum 1:0 (20.). Einige Minuten darauf setzte sich Marcel Dresken glänzend über rechts durch und legte auf Schwegler ab, der nur noch den Fuß hinhalten musste – 2:0 für Selm (30.). Schweglers Fernschuss traf die Latte, Pieper nahm den Ball runter und netzte aus zwei Metern zum 3:0 (37.).

Nach der Halbzeit setzte sich Atli im Mittelfeld durch, steckte den Ball durch auf Schwegler, der das Laufduell gewann und rechts zum 4:0 abschloss (47.). Selm schaltete zwei Gänge zurück, von Davensberg kam aber auch zu keiner Zeit wirklich Gefahr auf.

Doch Schwegler hatte noch Lust: Im Eins-gegen-Eins mit Torwart Stilling legte Pieper auf Schwegler ab, der den Ball sicher im Tor unterbrachte – 5:0 aus Selmer Sicht (75.). „Tat mal wieder gut. Was fürs Selbstvertrauen“, sagte Schwegler. Kurz vor Schluss erzielte Antonius Smolnik den Ehrentreffer.

TEAM UND TORE Selm: Witthoff - Göke, Dresken, Atli, David (65. Studnicka), Hillmeister (56. Voßschmidt), Tumbrink, Haarseim, Schwegler, Schulze Weiling, PieperTore: 0:1 Pieper (20.), 0:2 Schwegler (30.), 0:3 Pieper (37.), 0:4 Schwegler (47.), 0:5 Schwegler (75.), 1:5 Smolnik (88.)

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