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Das halbe Dorf war auf den Beinen

St. Martin zieht durch Cappenberg und viele folgen ihm

Cappenberg St. Martin und sein Gefolge haben am Samstag wieder einmal halb Cappenberg auf die Beine gebracht. Die Veranstaltung war eine Leistung von Cappenbergern nicht nur für Cappenberger.

St. Martin zieht durch Cappenberg und viele folgen ihm

Der St.-Martins-Zug brachte halb Cappenberg auf die Straßen. Foto: Günther Goldstein

Vor der festlich geschmückten Villa Janssen an der Borker Straße sammelten sich die Teilnehmer wie in jedem Jahr, um dann durch den Ortskern, vorbei an der Feuerwache, über die Rosenstraße und den Waldweg zur Grundschule zu ziehen.

Dort erwartete alle nach der Ansprache des Mannes mit dem roten Mantel ein gemütliches Beisammensein zwischen den Ständen mit Leckereien und Getränken.

Mehr als 600 Anmeldungen

Mehr als 600 Anmeldungen konnte Heino Janssen als Vorsitzender des Heimatvereins für diesen 71. Umzug verbuchen. „Beim Sammeln hat mir ein 80-jähriger Cappenberger erzählt, wie es nach dem Krieg anfing. Erst waren es nur wenige Kinder, heute ist die Schar kaum zu überschauen“, sagte er. Er freue sich ganz besonders, dass auch in diesem Jahr viele auswärtige alte Cappenberger mit ihren Kindern zum Teil von weit hergekommen sind. Von zweien wisse er es genau, denn sie seien extra aus Hannover angereist. Den Grund für die Mühen der Anreise der auswärtigen Gäste kannte Janssen auch: „Der Cappenberger Martinszug ist der Beste weit und breit.“

Der Cappenberger St.-Martins-Zug

St. Martin zog durch Cappenberg, und das halbe Dorf war dabei.
St. Martin zog durch Cappenberg, und das halbe Dorf war dabei.
St. Martin zog durch Cappenberg, und das halbe Dorf war dabei.
St. Martin zog durch Cappenberg, und das halbe Dorf war dabei.
St. Martin zog durch Cappenberg, und das halbe Dorf war dabei.
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Der Heimatvereinschef vergaß angesichts der großen Resonanz und gemütlichen Atmosphäre nicht, die Verantwortlichen zu erwähnen und zu loben: „Als Hauptverantwortliche möchte ich Anja Völkening, Britta Homann und Verena Fischer nennen. Ihre erfolgreiche Arbeit zeigt uns der heutige Abend.“ Dank gebühre aber auch unter anderem der Feuerwehr mit dem Cappenberger „Feuerwehrchef“ Christian Drees, der Polizei (Detlef Ostermann), den Turmbläsern aus Davensberg, Sylvia Stecher, die dem St. Martin ihr Pferd geliehen hat, und den Vertretern der Grundschule.

Zum Schluss äußerte Heino Janssen noch eine Bitte: „Wir brauchen Nachwuchs im Heimatverein und Martinskreis insbesondere von denen, deren Kinder noch am Martinszug teilnehmen. Keine schwere Arbeit, aber einmal im Jahr sammeln, Tüten packen und/oder Glühwein ausschenken sind die Aufgaben.“

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