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Zu wenig Unterkünfte

Stadt will Flüchtlinge in Containern unterbringen

SELM 178 Flüchtlinge leben zurzeit in Selm, weitere 100 könnten in diesem Jahr noch dazukommen, rechnet die Verwaltung. Die Stadt stellt das vor enorme Probleme - es gibt zu wenig Unterkünfte. Deshalb wird im Rathaus über Containerlösungen nachgedacht.

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Im Borker Flüchtlingsheim „Auf dem Südfeld“ werden vor allem Familien untergebracht. Doch der Wohraum ist knapp. Die Stadt denkt deshalb über Containerlösungen nach.

Wohncontainer wie diese könnten bald schon an zwei neuen Standorten in Schwerte stehen.

178 Flüchtlinge sind zurzeit in Selm untergebracht. Die Verwaltung rechnet aber mit rund 100 weiteren Zuweisungen in diesem Jahr. Doch Unterbringungsmöglichkeiten sind nicht nur knapp, sondern fehlen auch. In naher Zukunft können wir zwar 40 bis 45 Flüchtlingen eine Unterkunft anbieten, doch wir müssen über Containerlösungen nachdenken“, erklärte Beigeordnete Sylvia Engemann.

Ausgewogene Verteilung auf alle Ortsteile

Der Rat wird bei seiner Sitzung am Donnerstag, 25. Juni, ab 17 Uhr in der Burg Botzlar über neue Containerstandorte diskutieren. Nach Ansicht der Verwaltung soll eine ausgewogene Verteilung der Flüchtlinge auf alle drei Ortsteile erfolgen. Zudem müsse man die Auslastung der Kindergärten und Schulen durch Flüchtlingskinder berücksichtigen.

SELM Die Stadt Selm ist weiter auf der Suche nach Wohnraum für Flüchtlingen. Bis zum Jahresende könnte es rund 100 weitere Zuweisungen geben - das sind 60 Personen mehr, als die bisherigen Planungen hergeben. Ob Wohnungen oder Container ist der Verwaltung egal, nur eine Variante kommt nicht in Frage.mehr...

Sylvia Engemann: „Es erscheint uns sinnvoll, wenn wir die beiden Übergangsheime in Bork und Cappenberg um einen Containerblock für jeweils 24 Personen erweitern.“ Zusätzlich solle ein geeigneter Containerstandort im Ortsteil Selm gefunden werden. Dort sollten mindestens zwei Containerblöcke für jeweils 24 Personen aufgestellt werden. Bei weiterem Bedarf im kommenden Jahr sollte dieser Standort auch noch erweitert werden.

Verwaltung sieht Handlungsbedarf

Die Verwaltung ist der Ansicht, man könne mit dem Aufstellen der neuen Container nicht mehr warten. Da allerdings bis zu 20 Wochen vergehen können, bis eine Belegung der Container möglich ist, sieht die Verwaltung Handlungsbedarf. So soll der Rat am Donnerstag seine grundsätzliche Zustimmung für die Erweiterung der Unterbringungskapazitäten erteilen. Sobald konkrete Entscheidungen über die Standorte und die Finanzierung zu treffen sind, soll dies in Form von Dringlichkeitsentscheidungen geschehen.

SELM Verfolgt, vertrieben, verzweifelt: Tausende Menschen verlassen ihre Heimat auf der Suche nach einem besseren Ort zum Leben. Dafür nehmen sie gefährliche Reisen auf sich, tragisch sterben Hunderte etwa im Mittelmeer. Neun Menschen aus Syrien hat ihre Flucht nach Selm und Nordkirchen geführt. Mit ihren Porträts zeigen wir ihre Wege sowie ihre Hoffnungen und Sehnsüchte nach.mehr...

Die Kosten der Containeranmietung sowie für Pacht oder Kauf von Grundstücken, Erschließungskosten und Einrichtung werden zurzeit ermittelt. Neben der Containerlösung versucht die Verwaltung auch weiterhin, privaten Wohnraum zur Unterbringung von Flüchtlingen zu finden.  

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