Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige

Stadtbranddirektor gibt Tipps gegen Wohnungsbrände

Der Selmer Stadtbrandinspektor Thomas Isermann gibt Tipps, wie man das Risiko von Wohnungsbränden senken kann.

/
Haushalt: Um Brände zu vermeiden, können schon ein paar Maßnahmen reichen, sagte Isermann: keine glühenden Zigaretten in den Papierkorb, keine Glut in den Mülleimer werfen. Am besten für Zigarettenasche sei ein luftdichtes Gefäß. Kerzen sollten nicht unbeaufsichtigt sein.
Haushalt: Um Brände zu vermeiden, können schon ein paar Maßnahmen reichen, sagte Isermann: keine glühenden Zigaretten in den Papierkorb, keine Glut in den Mülleimer werfen. Am besten für Zigarettenasche sei ein luftdichtes Gefäß. Kerzen sollten nicht unbeaufsichtigt sein.

Foto: Oliver Berg / dpa

Elektrogeräte können Brände auslösen, warnte der Stadtbrandinspektor. Sie sollten beim Verlassen des Raumes immer ausgeschaltet werden. Nach Gebrauch sollte man den Stecker ziehen, auch von Kaffeemaschinen oder Toastern. Auch wenn es bequem sei, sollte eine Waschmaschine nicht laufen, wenn niemand zu Hause ist. Denn solche Geräte können kaputt gehen und durch einen Kurzschluss und verschmorte Teile ein Feuer auslösen.
Elektrogeräte können Brände auslösen, warnte der Stadtbrandinspektor. Sie sollten beim Verlassen des Raumes immer ausgeschaltet werden. Nach Gebrauch sollte man den Stecker ziehen, auch von Kaffeemaschinen oder Toastern. Auch wenn es bequem sei, sollte eine Waschmaschine nicht laufen, wenn niemand zu Hause ist. Denn solche Geräte können kaputt gehen und durch einen Kurzschluss und verschmorte Teile ein Feuer auslösen.

Foto: Uli Deck / dpa

Standby-Modus: »Machen sie abends eine Sicherheitsrunde. Ist alles aus?«, fragte der Fachmann. Auch Fernseher sollten nicht im Standby-Modus bleiben. Praktisch seien Steckerleisten mit einem Aus-Schalter.
Standby-Modus: »Machen sie abends eine Sicherheitsrunde. Ist alles aus?«, fragte der Fachmann. Auch Fernseher sollten nicht im Standby-Modus bleiben. Praktisch seien Steckerleisten mit einem Aus-Schalter.

Foto: Deutsche Energie-Agentur

Reparaturen: »Wenn etwas kaputt ist, machen Sie keine Experimente«, rät Thomas Isermann. Defekte technische Geräte sollte ein Elektriker reparieren oder überprüfen. Auf keinen Fall sollten marode Kabel mit Band umwickelt werden oder ähnliches. Auch dunkle Verfärbungen an Plastikhalterungen, etwa bei Leuchtstoffröhren seien ein Indiz, dass dort etwas schmore.
Reparaturen: »Wenn etwas kaputt ist, machen Sie keine Experimente«, rät Thomas Isermann. Defekte technische Geräte sollte ein Elektriker reparieren oder überprüfen. Auf keinen Fall sollten marode Kabel mit Band umwickelt werden oder ähnliches. Auch dunkle Verfärbungen an Plastikhalterungen, etwa bei Leuchtstoffröhren seien ein Indiz, dass dort etwas schmore.

Foto: Hannibal Hanschke / dpa

Ein Rauchwarnmelder ist die erste Lebensversicherung, sagte Isermann. Denn Brandrauch betäube im Schlaf. Schon nach eineinhalb Minuten fängt der Melder laut an zu piepsen, wenn es brennt. Bis dahin ist erst wenig Rauch entstanden, die Bewohner haben Zeit, sich zu retten. Ein Rauchwarnmelder sollte mit einem optischen Messprinzip funktionieren. Das Gerät sollte in der Mitte des Raumen an der Decke installiert werden. Auf einen Schrank gelegt, bringt er nichts, weil der Rauch dort erst spät hinzieht, so Isermann. Für Senioren sei es praktischer, wenn das Gerät mit einer Zehn-Jahres-Batterie und einer Alarmstopptaste ausgestattet sei. Dann müssen sie nicht so häufig zum Batteriewechsel und bei Fehlalarmen nicht auf einen Stuhl stiegen, um den den Rauchwarnmelder zu gelangen.
Ein Rauchwarnmelder ist die erste Lebensversicherung, sagte Isermann. Denn Brandrauch betäube im Schlaf. Schon nach eineinhalb Minuten fängt der Melder laut an zu piepsen, wenn es brennt. Bis dahin ist erst wenig Rauch entstanden, die Bewohner haben Zeit, sich zu retten. Ein Rauchwarnmelder sollte mit einem optischen Messprinzip funktionieren. Das Gerät sollte in der Mitte des Raumen an der Decke installiert werden. Auf einen Schrank gelegt, bringt er nichts, weil der Rauch dort erst spät hinzieht, so Isermann. Für Senioren sei es praktischer, wenn das Gerät mit einer Zehn-Jahres-Batterie und einer Alarmstopptaste ausgestattet sei. Dann müssen sie nicht so häufig zum Batteriewechsel und bei Fehlalarmen nicht auf einen Stuhl stiegen, um den den Rauchwarnmelder zu gelangen.

Foto: Jessica Bader

Anzeige
Vor dem Feuer flüchten: Ist es doch einmal zum Brand gekommen, sagt Isermann: »Die Tür ist die zweite Lebensversicherung.« Er rät, den verrauchten Raum verlassen, Tür schließen und flüchten. Allerdings nie durch ein verrauchtes Treppenhaus, denn drei, vier Atemzüge von dem Brandrauch seien schon tödlich.
Vor dem Feuer flüchten: Ist es doch einmal zum Brand gekommen, sagt Isermann: »Die Tür ist die zweite Lebensversicherung.« Er rät, den verrauchten Raum verlassen, Tür schließen und flüchten. Allerdings nie durch ein verrauchtes Treppenhaus, denn drei, vier Atemzüge von dem Brandrauch seien schon tödlich.

Foto: Rudolf A. Hillebrecht

Keinen Aufzug nutzen: Aufzüge sind im Brandfall tabu, sagt der Stadtbrandinspektor. Wenn ein Aufzug in ein verrauchtes Stockwerk fährt, funktionieren die Lichtschranken durch den Rauch nicht mehr und die Tür geht nicht mehr zu. Die Personen im Aufzug wären so gefangen. Auch der Strom könnte bei Feuer ausfallen und der Aufzug stecke bleiben.
Keinen Aufzug nutzen: Aufzüge sind im Brandfall tabu, sagt der Stadtbrandinspektor. Wenn ein Aufzug in ein verrauchtes Stockwerk fährt, funktionieren die Lichtschranken durch den Rauch nicht mehr und die Tür geht nicht mehr zu. Die Personen im Aufzug wären so gefangen. Auch der Strom könnte bei Feuer ausfallen und der Aufzug stecke bleiben.

Foto: Daniel Karmann / dpa

Haushalt: Um Brände zu vermeiden, können schon ein paar Maßnahmen reichen, sagte Isermann: keine glühenden Zigaretten in den Papierkorb, keine Glut in den Mülleimer werfen. Am besten für Zigarettenasche sei ein luftdichtes Gefäß. Kerzen sollten nicht unbeaufsichtigt sein.
Elektrogeräte können Brände auslösen, warnte der Stadtbrandinspektor. Sie sollten beim Verlassen des Raumes immer ausgeschaltet werden. Nach Gebrauch sollte man den Stecker ziehen, auch von Kaffeemaschinen oder Toastern. Auch wenn es bequem sei, sollte eine Waschmaschine nicht laufen, wenn niemand zu Hause ist. Denn solche Geräte können kaputt gehen und durch einen Kurzschluss und verschmorte Teile ein Feuer auslösen.
Standby-Modus: »Machen sie abends eine Sicherheitsrunde. Ist alles aus?«, fragte der Fachmann. Auch Fernseher sollten nicht im Standby-Modus bleiben. Praktisch seien Steckerleisten mit einem Aus-Schalter.
Reparaturen: »Wenn etwas kaputt ist, machen Sie keine Experimente«, rät Thomas Isermann. Defekte technische Geräte sollte ein Elektriker reparieren oder überprüfen. Auf keinen Fall sollten marode Kabel mit Band umwickelt werden oder ähnliches. Auch dunkle Verfärbungen an Plastikhalterungen, etwa bei Leuchtstoffröhren seien ein Indiz, dass dort etwas schmore.
Ein Rauchwarnmelder ist die erste Lebensversicherung, sagte Isermann. Denn Brandrauch betäube im Schlaf. Schon nach eineinhalb Minuten fängt der Melder laut an zu piepsen, wenn es brennt. Bis dahin ist erst wenig Rauch entstanden, die Bewohner haben Zeit, sich zu retten. Ein Rauchwarnmelder sollte mit einem optischen Messprinzip funktionieren. Das Gerät sollte in der Mitte des Raumen an der Decke installiert werden. Auf einen Schrank gelegt, bringt er nichts, weil der Rauch dort erst spät hinzieht, so Isermann. Für Senioren sei es praktischer, wenn das Gerät mit einer Zehn-Jahres-Batterie und einer Alarmstopptaste ausgestattet sei. Dann müssen sie nicht so häufig zum Batteriewechsel und bei Fehlalarmen nicht auf einen Stuhl stiegen, um den den Rauchwarnmelder zu gelangen.
Vor dem Feuer flüchten: Ist es doch einmal zum Brand gekommen, sagt Isermann: »Die Tür ist die zweite Lebensversicherung.« Er rät, den verrauchten Raum verlassen, Tür schließen und flüchten. Allerdings nie durch ein verrauchtes Treppenhaus, denn drei, vier Atemzüge von dem Brandrauch seien schon tödlich.
Keinen Aufzug nutzen: Aufzüge sind im Brandfall tabu, sagt der Stadtbrandinspektor. Wenn ein Aufzug in ein verrauchtes Stockwerk fährt, funktionieren die Lichtschranken durch den Rauch nicht mehr und die Tür geht nicht mehr zu. Die Personen im Aufzug wären so gefangen. Auch der Strom könnte bei Feuer ausfallen und der Aufzug stecke bleiben.