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Feuer in Selm

Suche nach Lauben-Brandstifter

Selm Wer hat in der Nacht zu Sonntag Feuer gelegt? Während die Polizei ermittelt, sichten die betroffenen Kleingärtner den Schaden – und haben auch einen Tipp, der auf die Spur der Täter führen könnte.

Suche nach Lauben-Brandstifter

Der Vorsitzende des Kleingartenvereins, Bogdan Birnat (r.), hat seine Vorstandskollegen Cato Kieslich und Günter Kluge auf ihrer Parzelle besucht: dem Tatort. vom Hofe

Über Nacht ist der geliebte Rückzugsort zum Tatort geworden. Nachdem Unbekannte dort Feuer gelegt hatten, durfte Günter Kluge seine Laube in der Kleingartensiedlung Fährenkamp drei Tage lang nicht betreten. So lange brauchte die Polizei, um in dem 22 Quadratmeter großen Häuschen und auf dem Gartengrundstück Spuren zu sichern. Eine heiße Spur könnte jetzt noch dazu kommen. Denn Kluge, selbst Vorstandsmitglied des Kleingartenvereins, beginnt gerade, die Aufnahmen der Überwachungskamera am Eingangstor zum Vereinsgelände auszuwerten.

„Was soll das nur?“ Cato Kieslich, die Partnerin von Günter Kluge, lässt ihren Blick über das schweifen, was vom Geräteschuppen neben der Laube übrig geblieben ist: verkohlte Latten und Metallteile, die nur erahnen lassen, dass es sich einmal um Rasenmäher, Häcksler und andere Geräte gehandelt hat.

Gebäude beschäidigt

„Viel schlimmer ist das da.“ Kluge zeigt nach links: auf die Wand der Gartenlaube, die unmittelbar an die Brandstätte grenzt. Der helle Putz ist braunschwarz und abgeplatzt. Die Hitze hat die Glasbausteine bersten lassen. Und das Dach hat sich angehoben. „Zum Glück ist es aus Eternit“, sagt der Laubenbesitzer. Das Material sei schließlich nicht brennbar. Der Nachteil daran: Die Entsorgung der Dachplatten werde entsprechend teuer. Die Polizei hatte vor einer Woche von einem Schaden in Höhe von 1000 Euro gesprochen. „Das wird wohl reichen“, sagt Kluge.

Feuer im Kleingarten

Sechs Tage nach der Tat: Günter Kulge und seine Partnerin CatoKielich schauen sich die Reste des Geräteschuppens neben ihrer Gartenlaube an. Auch Bogdan Birnat, der Vorsitzende, hofft, dass die Eindrnglinge, die eine Spur der Verwüstung hinterlassen aben, bald geschnappt werden.
Sechs Tage nach der Tat: Günter Kulge und seine Partnerin CatoKielich schauen sich die Reste des Geräteschuppens neben ihrer Gartenlaube an. Auch Bogdan Birnat, der Vorsitzende, hofft, dass die Eindrnglinge, die eine Spur der Verwüstung hinterlassen aben, bald geschnappt werden.
Sechs Tage nach der Tat: Günter Kulge und seine Partnerin CatoKielich schauen sich die Reste des Geräteschuppens neben ihrer Gartenlaube an. Auch Bogdan Birnat, der Vorsitzende, hofft, dass die Eindrnglinge, die eine Spur der Verwüstung hinterlassen aben, bald geschnappt werden.
Sechs Tage nach der Tat: Günter Kulge und seine Partnerin CatoKielich schauen sich die Reste des Geräteschuppens neben ihrer Gartenlaube an. Auch Bogdan Birnat, der Vorsitzende, hofft, dass die Eindrnglinge, die eine Spur der Verwüstung hinterlassen aben, bald geschnappt werden.
Sechs Tage nach der Tat: Günter Kulge und seine Partnerin CatoKielich schauen sich die Reste des Geräteschuppens neben ihrer Gartenlaube an. Auch Bogdan Birnat, der Vorsitzende, hofft, dass die Eindrnglinge, die eine Spur der Verwüstung hinterlassen aben, bald geschnappt werden.
Sechs Tage nach der Tat: Günter Kulge und seine Partnerin CatoKielich schauen sich die Reste des Geräteschuppens neben ihrer Gartenlaube an. Auch Bogdan Birnat, der Vorsitzende, hofft, dass die Eindrnglinge, die eine Spur der Verwüstung hinterlassen aben, bald geschnappt werden.
Die Eingangstür muss er ebenfalls erneuern. Die Freiwillige Feuerwehr hatte die Tür aufgebrochen, um innen nach Glutnestern zu suchen – zum Glück ohne Erfolg.

Polizei legt sich nicht fest



„Es war eindeutig Brandstiftung“, hatte Vera Howanietz, die Sprecherin der Kreispolizeibehörde, am Mittwoch gesagt. Auch am Freitag lässt sie weiter offen, ob das Feuer fahrlässig oder vorsätzlich gelegt worden sei.

„Auf keinen Fall fahrlässig“, entgegnet Cato Kieslich, als sie im Gespräch mit den RN davon hört. „Das muss Absicht gewesen sein.“ Warum sie davon überzeugt ist: „Da braucht man sich doch nur umzuschauen.“ In den vorderen Gärten, gleich hinter dem hohen Eingangstor, hätten Unbekannte Blumen aus den Kübeln gerissen. „Und sie haben das Gewächshaus unseres Nachbarn auseinandergenommen.“ Die einzelnen Teile seien über mehrere Parzellen verstreut gewesen, „viele lagen bei uns im Garten“ – gleich neben den inzwischen plattgetretenen roten Peperoni-Schoten. „So etwas macht doch niemand fahrlässig“, steht für Kieslich fest.

Bogdan Birnat, der Vorsitzende des Kleingartenvereins, sieht das genauso. Am Samstagnachmittag hätten einige Vereinskollegen eine Tauffeier vorbereitet, die dann am Sonntag stattgefunden habe. „In der Nacht fand hier bei uns auf dem Gelände aber gar nichts statt.“ Das Feuer, das Bewohner der benachbarten Fährenkamp-Siedlung gesehen und der Feuerwehr gemeldet hatten, haben seiner Meinung nach nächtliche Eindringlinge gelegt „aus reiner Zerstörungswut“.

Einbrecher gefilmt



Noch ist das eine Mutmaßung. Vielleicht lässt sie sich bald aber auch belegen – wenn Günter Kluge das Filmmaterial der Kamera vom Eingangstor ausgewertet hat – so, wie schon vor drei Wochen. Damals gab es eine Serie von Einbrüchen in den Lauben. Der Täter stahl Elek-trogeräte. Die Kamera hat ihn gefilmt „Leider konnte man aber das Gesicht nicht erkennen.“

Wer immer der Täter ist: Die Freude an ihrer Laube wollen sich Cato Kieslich und Günter Kluge nicht von ihm nehmen lassen. Die Nutzer der 36 Parzellen aus allen Herren Ländern seien „eine tolle Gemeinschaft“.

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