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Südkirchener Sportschützin Christina Middrup: Von Olympia immer geträumt

SÜDKIRCHEN Ja, von Olympia habe sie auch immer geträumt. Die Wettbewerbe im Sportschießen in Peking verfolgt Christian Middrup aber am Fernsehgerät. "Da muss ich zwar früh aufstehen, doch wenn es meine Arbeit erlaubt, so bin ich dabei und drücke den Deutschen die Daumen."

Südkirchener Sportschützin Christina Middrup: Von Olympia immer geträumt

Christian Middrup fiebert von Südkirchen aus bei Olympia mit.

Doch dies hat am Samstagmorgen beim Auftritt von Sonja Pfeilschifter nichts genutzt. Und dabei hatte Christina Middrup gerade mit ihr gerechnet. "Sie sollte nun endlich auch bei Olympia einmal vorn landen", so die Aussage der 25-Jährigen vor den Spielen. Daumen drückte sie auch Barbara Lechner, denn mit ihr hat sie früher gemeinsam in der Deutschen Jugendmannschaft gestanden. Sie belegte mit dem Luftgewehr den 17. Platz.

Während Barbara Lechner nach der Jugendzeit den Sport in den Vordergrund stellte, konzentrierte sich die sympathische Südkirchenerin auf ihre berufliche Ausbildung. "Um weiter in der Deutschen Spitze sein zu können, hätte ich wohl in die Bundeswehr gehen müssen." Sie entschied sich für den Beruf, ist als Servicekauffrau im Luftverkehr tätig. Und der Schichtdienst lässt halt kein intensiveres Traiing zu. "Mit dem Schießen kannst du halt kein Geld verdienen."

Von der Bundes- in die Verbandsliga

In der letzten Saison schoss sie noch in der Bundesliga bei der SG Hamm. Doch nun ist sie ganz nach Südkirchen zurückgekehrt, wird den SSV Südkirchen in der Verbandsliga verstärken. Denn ganz aufgeben möchte Christina ihren Sport nicht.

Doch jetzt drückt sie erst einmal den Deutschen in Peking die Daumen. "Es wird schon Medaillen geben", ist sie zuversichtlich. "Es entscheidet aber meist nur ein Millimeter."

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