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Villa Kunterbunt feiert am Samstag Jubiläum

SELM Die Jungen und Mädchen in der Villa Kunterbunt üben bereits fleißig: „Heute feiern wir Geburtstag“, schallt es durch die Kindertagesstätte. Denn gleich ein dreifaches Jubiläum feiert die Villa Kunterbunt am Samstag, 30. August.

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Die Villa Kunterbunt im Grünen Winkel.

Im Bällchenbad herrscht immer Trubel.

Seit 20 Jahren besteht die Kindertagesstätte, seit 10 Jahren ist sie im Grünen Winkel zu Hause und seit der Gründung mit dabei sind die Erzieherinnen Birgit Matera und Mechthild Warnke.

Ein Geburtstagslied darf bei solchen Anlässen nicht fehlen. Nach einem Empfang werden am Samstag ab 15 Uhr lauter kleine Indianer und Squaws in der Villa Kunterbunt unterwegs sein, denn das Kinderfest steht unter dem Thema „Indianer“. Deshalb werden Indianerketten, Regenstäbe und Traumfänger gebastelt, die Kinder können sich auf Schatzsuche begeben und ihre Wurst über dem Lagerfeuer grillen. Für das Wohl der Bleichgesichter-Gäste ist mit Waffeln, Kuchen und Gegrilltem gesorgt. „Eingeladen sind Familien, die mal hier waren, alle die uns kennenlernen wollen und alle, die einfach einen super schönen Nachmittag verbringen wollen“, so Birgit Matera.  

Ganz genau kann sich die Leiterin der Kindertagesstätte an die Anfänge vor 20 Jahren erinnern. Damals war bei einigen Müttern der Wunsch nach einer Tagesbetreuung aufgekommen, doch das Angebot in Selm fehlte. Frei nach dem Motto „Wir machen das selbst“ gründeteten sie eine Elterniinitiative und zogen nach einer Vorlaufzeit, in der vornehmlich die Finanzierung auf sichere Beine gestellt werden musste, Anfang 1988 in ihre ersten Räumlichkeiten an der Badestraße.„Die Villa Kunterbunt ist die erste Kindertagesstätte, die in Selm ins Leben gerufen wurde und die einzige, die von einer Elterninitiative unterhalten wird“, betont Birgit Matera. Die angemieteten Räume einer Künstlerin trugen den Namen „Villa Kunterbunt“, der für die Kindertagesstätte einfach übernommen wurde.

„Jeder hat damals mit angepackt“, erinnerte sich Birgit Matera an den Anfang, der noch sehr behelfsmäßig gewesen sei. „Es war eine kunterbunte Zeit.“ Seit zehn Jahren fühlen sich Kinder und Erzieherinnen nun aber in einem umgebauten Zweifamilienhaus im Grünen Winkel rund um wohl. „Man hat das Gefühl. man ist zu Hause“, so Birgit Matera. 

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