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Leichtathletik

Vizetitel für Lisa Röderer über 100-Meter-Hürden

OLFEN Mit Klasseleistungen und Klasseplatzierungen belohnten sich die Leichtathleten des SuS Olfen bei den Westfalen-Jugendmeisterschaften im Dortmunder Stadion Rote Erde für das intensive Training der letzten Monate.

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Lisa Röderer (r.) vom SuS Olfen wurde über 100 Meter Hürden in Dortmund Westfalenmeisterin.

Die 4x100m-Staffel mit (v.l.) Anna-Maria Schlütermann, Melanie Kimmlinghoff, Lisa Röderer und Theresa Wörmann blieb unter 50 Sekunden.

Fabian Konietzni holte über 400 Meter Sprint den vierten Rang.

Sie fuhren mit drei Qualifikationen für die deutschen Jugendmeisterschaften, einer Vizemeisterschaft, einem dritten Platz und viermal Rang vier nach Hause. Dabei überragte der Auftritt von Lisa Röderer und Melanie Kimmlinghoff über 100m Hürden der weiblichen U18. Bereits im Vorlauf liefen die beiden SuSlerinnen in 14,58sec für Lisa Röderer und 14,73sec für Melanie Kimmlinghoff auf Rang eins und zwei mit deutlichem Vorsprung über die Ziellinie.  Im Finale mussten die beiden SuSlerinnen der besten deutschen Hürdenläuferin, Annika Drazek vom TV Gladbeck, die phantastische 13,85sec ablieferte, den Vortritt lassen. Doch hinter dieser Ausnahmeathletin zeigten beide nochmals ein tolles Rennen.  Lisa Röderer wurde in neuer Bestzeit von 14,37sec Vize-Westfalenmeisterin und Melanie Kimmlinghoff unterbot auf Rang drei mit 14,61sec erstmals die Norm für die Deutschen Jugendmeisterschaften von 14,70sec. Damit verfügt der SuS über zwei der besten deutschen U 18-Hürdenläuferinnen.  

 Zwischen Vor- und Endlauf hatten die beiden dann zusammen mit Anna-Maria Schlütermann und Theresa Wörmann auch noch die 4x100m-Staffel des SuS auf Rang vier geführt. Dabei war am Ende der Jubel ebenfalls groß, als die Zeit bekannt wurde: In 49,60sec lief das Quartett erstmals unter 50 Sekunden und hatte zum dritten Mal schon die Norm von 50,20sec für die DM unterboten.  Startläuferin Anna-Maria Schlütermann, die an einer Oberschenkelverhärtung leidet, hatte sich dabei ein besonderes Lob von Trainer Bernhard Bußmann verdient, als sie kurzfristig anreiste, nachdem Christina Martach erst zwei Stunden vor dem Staffellauf ihren Start aus Krankheitsgründen abgesagt hatte.  Schlussläuferin Theresa Wörmann, die an einer hartnäckigen Erkältung leidet, hatte sich zuvor bereits im Hochsprung mit guten 1,64m, die sie im zweiten Versuch überquerte, wieder in ansteigender Form gezeigt, womit sie einen guten vierten Rang belegte. An 1,67m scheiterte sie dann nur dreimal knapp.  

 Zum Schluss der Titelkämpfe holte sie sich im Speerwerfen ihren dritten vierten Platz an diesem Tag, als sie das 600 Gramm schwere Sportgerät auf 35,28m warf und damit ihre zweitbeste Weite im Speerwurf überhaupt erzielte. Bei den Olfener Jungen überragte der Auftritt von Fabian Konietzni. Am ersten Tag der Titelkämpfe wurde er trotz neuer Bestzeit von 2:03,91min über 800m auf Rang neun ein wenig unter Wert geschlagen.  Doch keine 24 Stunden später zeigte sich der 16jährige SuSler über 400m erstaunlich gut erholt. In einem beherzten Rennen über 400m steigerte er sich auf gute 52,43sec und wurde damit mit dem vierten Rang bei diesen Westfalenmeisterschaften belohnt.

Am ersten Tag der Meisterschaften begab sich Hammerwerfer Dominic Wörmann in der U20 im Diskuswerfen auf ungewohntes Terrain und schlug sich mit 34,76m mit Rang zwölf recht achtbar. Für Anna-Maria Schlütermann blieb im Kugelstoßen mit 10,36m der 16. Rang.  Cederic Ruwe blieb über 100m der U20 bei starkem Gegenwind mit mäßigen 12,12sec weit hinter den Erwartungen zurück, doch eine Wiedergutmachung über 200m blieb ihm versagt.  Just als sein Lauf stattfand, fiel die Zeitmessanlage komplett aus, so dass er nach dem Rennen ohne Zeit und Platzierung da stand. Pech hatte Jan Stiller, der über 110m Hürden der U20 mehrere Hürden riss, ins Straucheln kam und aussteigen musste.  

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