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Wahl in Selm 2015

Warum Bürgermeister Mario Löhr erneut antritt

SELM Mario Löhr will Selmer Bürgermeister bleiben - auch nach der Wahl am 13. September 2015. Mit welchen Argumenten? Gibt es Gegenkandidaten? Und falls nicht: Was passiert dann? Hier lesen Sie die Antworten auf all diese Fragen.

Warum Bürgermeister Mario Löhr erneut antritt

Mario Löhr mit seiner Frau Silvia. Mit der Familie habe er die erneute Kandidatur selbstverständlich besprochen, so Selms Bürgermeister: "Ein Nein gab es nicht, dafür ein Ja, denn es gibt noch viel zu tun."

Warum tritt Mario Löhr noch einmal an?

Das erklärte der Bürgermeister am Samstag beim Wahlkonvent der SPD an der Burg Botzlar: „Ich bin von der Stärke und Liebenswürdigkeit unserer Stadt und seiner Bürger überzeugt.“ Er sei noch lange nicht amtsmüde und habe Lust und Spaß an dem Amt.

Zudem stehe er für Kontunuität, denn dies sei wichtig für die Stadt. Seine Vorgänger seien jeweils nur eine Amtzeit Verwaltungschef gewesen. „Ich möchte die Umsetzung der Projekte begleiten und auch weitere anstoßen. Wir befinden uns nicht am Ende einer Entwicklung und am Anfang einer anderen. Wir befinden uns mittendrin.“

Gibt es Gegenkandidaten?

Das ist noch offen. Noch hat keine Partei offiziell einen eigenen Kandidaten nominiert. Die Überlegungen laufen aber.

  • Die CDU wird bei ihrer Mitgliederversammlung am Freitag, 26. Juni, entscheiden, ob sie einen eigenen Kandidaten aufstellt. In den vergangenen Wochen hat sich eine Findungskommission der Christdemokraten mit dem Thema befasst. Sie gibt am Freitag ihren Vorschlag ab, über den die Mitglieder abstimmen werden.
  • FDP, UWG und Linke werden wohl keinen Kandidaten nominieren. Das ist zumindest hinter den Kulissen zu hören.
  • Ob die Grünen einen Kandidaten ins Rennen schicken werden, ist noch nicht entschieden.

Falls es keinen Gegenkandidaten gibt: Was sagt Löhr?

Auch in einem solchen Fall, sei er angesport, erklärte Mario Löhr: „Mein Ziel ist eine Wahlbeteiligung von 40 Prozent. Sie signalisiert die nötige Zustimmung zu meiner Politik.“ Er wolle die Aufgaben anpacken - nach eigenen Angaben engagiert, ideenreich und kompetent, aber auch gemeinsam mit anderen. „Ich schaue nicht immer nach links und rechts und werfe meine Überzeugungen auch nicht über Bord, nur weil es Gegenwind gibt.“ Löhr betonte, 95 Prozent der gefassten Beschlüsse seien einstimmig gewesen.

Falls nur Löhr antritt: Wie sieht der Wahlzettel aus?

Sollte am 13. September nur der Name Mario Löhr auf dem Wahlzettel stehen, haben die Wähler die Möglichkeit "Ja" oder "Nein" anzukreuzen. Hat die Mehrheit "Ja" angekreuzt, ist der Kandidat gewählt. Gibt es eine Mehrheit für "Nein" ankreuzt, muss es eine weitere Wahl geben.

Wie sieht es bei zwei Kandidaten aus?

In diesem Fall ist der Kandidat gewählt, der die meisten Stimmen erhält.

Und bei drei oder mehr Kandidaten?

In diesem Fall muss ein Bewerber über 50 Prozent erhalten. Ansonsten gibt es eine Stichwahl am 27. September zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen aus dem ersten Wahlgang.

 

Hintergrund: Welche Projekte gibt es in Selm?

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Rückblick: Als Mario Löhr zum ersten Mal gewählt wurde

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