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Sexueller Missbrauch: In einem Netzwerk steht keiner alleine da

WITTEN Bei sexuellem Missbrauch benötigt nicht nur das Opfer eine gute Betreuung, auch Angehörige brauchen Ansprechpartner. Ein großes Netzwerk an Experten ist dabei hilfreich. Der Leitfaden "Sexueller Missbrauch- Ein Leitfaden für Prävention und Hilfe" der pro familia will ein solches Netzwerk für jeden zugänglich machen. Nun erschien eine aktualisierte Ausgabe.

Sexueller Missbrauch: In einem Netzwerk steht keiner alleine da

Katrin Kügler (EN-Kreis Soziales und Gesundheit), Martina Niemann, pro familia, Claudia Pollmann, EN-Kreis, und Ina Klitzsch wollen mit dem neuen Leitfaden ein größeres Netzwerk aufbauen.

Der Fachbereich Soziales und Gesundheit des Ennepe-Ruhr-Kreises und die Pro Familia Beratungsstellen im EN-Kreis haben den Leitfaden aktualisiert und ergänzt.  2003 wurde dieser erstmals gedruckt, die 1500 Exemplare waren schnell vergriffen. „Nicht zuletzt daran sieht man, dass dieses ‚Nachschlagewerk‘ bei Fachleuten und Betroffenen von hohem Nutzen ist“, sagt Katrin Kügler, vom Fachbereich Soziales und Gesundheit im EN-Kreis.

Der Leitfaden enthält rund 120 Ansprechpartner zu diesem sensiblen Thema, Fachärzte, Therapeuten und Beratungsstellen aus dem gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis sind dort mit Adressen aufgeführt. Neben den Adressen liefert die Broschüre Informationen darüber, wo sexueller Missbrauch beginnt und was die Folgen sein können, wie mit einem Verdacht umgegangen werden sollte und wie vorgebeugt werden kann. Auch Hinweise dazu, was Opfer und Täter bei einer Anzeige erwartet und wie die rechtlichen Bestimmungen in einem Strafverfahren sind, fehlen nicht.

„Wir haben die Beratungsstellen und Therapeuten gebeten, sich bei uns zu melden, um Adressen zuu aktualisieren, um ein bestmögliches Angebot aufstellen zu können“, so Martina Niemann von der pro familia Witten. Wichtig bei diesem Thema sei es, ein großes Netzwerk aufzubauen. Denn bei einem Missbrauchsfall müsse nicht nur das Opfer betreut werden.Eine richtige Lawine lostreten „Auch Polizei, Staatsanwaltschaft etc. sind darin involviert. Da wird eine richtige Lawine losgetreten“, weiß Ina Klitzsch. „Mit einem großen Netzwerk steht ein einzelner Therapeut so nicht alleine da.“ Und da das Thema auch in der öffentlichen Diskussion vermehrt Beachtung findet, kann ein gebündeltes Informations- und Beratungsangebot nur hilfreich sein.

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