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Spatenstich für Neubau an der Heinrich-Böll-Schule

BOCHUM Zum Spaten griffen am Samstag Bochumer Honorationen. Sie gaben beim Tag der offenen Tür den Startschuss für den Erweiterungs-Neubau an der Heinrich-Böll-Schule.

Spatenstich für Neubau an der Heinrich-Böll-Schule

Startschuss für den Erweiterungsneubau an der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Zum Spaten griffen (v.l.) Bezirksbürgermeister Dieter Heldt, Schülersprecher Marvin Deversi und Schuldezernent Michael Townsend.

Weg kommt hier an der Agnesstraße ein 40 Jahre alter Pavillon, neu gebaut wird ein zweigeschossiges Gebäude in Holzstaffelbauweise mit 750 Quadratmetern Platz. Energieeffizient, mit modernem Schallschutz und moderner Beleuchtung. Kostenpunkt: 1,5 Millionen Euro. So jedenfalls klingt die amtliche Darstellung.

Für die Schüler indes bedeutet es viel mehr - das sind immerhin 1250 Schüler, 280 davon besuchen bereits die Sekundarstufe 2. Insgesamt sechs neue Klassenräume entstehen, darin sollen die siebten Klassen lernen. Hinzu kommt ein Lehrerbereich, eine Bibliothek und ein Selbstlernzentrum (SLZ). „Darin werden Computer, Internet, ein Bestand Bücher und Nachschlagewerke stehen“, erklärt Schulleiter Norbert Müthen. Die Erfahrung zeige, dass angenehme Lernstätten von den Schülern gut angenommen würden. „Im SLZ können die Oberstufenschüler zum Beispiel ihre Freistunden verbringen.“ Das Gebäude soll nach neuesten Konzepten ausgebaut werden. Alles was hier passiert, kommt den Schülern und der Lehre zugute“, freute sich Bezirksbürgermeister Dieter Heldt.

So sollen alle Lehrräume Computer- und Internetanschluss erhalten, zudem sind digitale Tafeln (Interaktive White-Boards) in einigen, möglichst allen Räumen geplant. „Wir müssen sehen, wie wir haushalten“, erklärte Schulverwaltungsamtsleiter Ulrich Wicking. „Wenn wir am Ende noch Geld übrig haben, dann können wir alle Klassen bestücken“. Die Bauarbeiten sollen bis Herbst 2009 abgeschlossen sein. Wicking wies auch darauf hin, dass ein ähnliches Projekt an der Willy-Brandt Gesamtschule zurzeit anlaufe. Mit dem Erweiterungs-Neubau an der Agnesstraße werde der „zentrale Schulstandort Heinrich Böll zu einem zukunftsträchtigen Standort“, freute sich Schuldezernent Michael Townsend.

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