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Spiel mit Licht und Schatten

HERBEDE Man meint, nur zugreifen zu müssen, so realistisch malt Gisbert Danberg.

Spiel mit Licht und Schatten

Fast schon übernatürlich echt sehen die Objekte auf Gisbert Danbergs Bildern aus.

In seinen Bildern, die ab Sonntag, 25. November, 11 Uhr, in der Galerie von Haus Herbede ausgestellt sind, sind die Objekte gestochen scharf erfasst.

Das Spiel von Licht und Schatten in seiner intensivsten Genauigkeit zu erfassen, das haftet den Gemälden wie eine Manie an. Schuhe, Eierschalen und– wegen ihrer Transparenz und Spiegelungen ganz schwierig zu malen – Gläser sind die Arbeiten der letzen zwei Jahre.

Gisbert Danberg malt stets in Ölfarben auf Holz oder Leinwand. Aufgrund der akribischen Wiedergabe seiner Objekte dauert die Überarbeitung eines Bildes mehrere Monate.

„Ich habe etwas gesucht, was lange dauert. Die Präzision scheint mir in die Wiege gelegt worden zu sein, mein Vater war Feinmechaniker“, erzählt der Bochumer, der selber Kunst unterrichtet an einem Bochumer Gymnasium.

Mit dem Verbrauch seiner Farben geht der 54-jährige äußerst sparsam um. Ganz glatt sind die Flächen seiner Gemälde, wo andere die Ölfarben üppig aufbringen. Danbergs Bilder sind bis zum 16. Dezember zu sehen.

Parallel zur Ausstellung Danbergs zeigen an diesem Wochenende Regine Bergmann und Lutz Quambusch ihre Kunstarbeiten. Während die Künstlerin ihre Skulpturen präsentiert, zeigt Maler Quambusch großformatige Farbstudien. Diese Bilder sind allerdings nur an diesem Wochenende dort zu sehen. 

Die Ausstellung Gisbert Danberg ist mittwochs, freitags, samstags von 16 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 17 Uhr zu sehen.

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