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Mobil für guten Zweck

Spoocha vereint Sport und Spende

BOCHUM Sportlich, ehrgeizig und für den guten Zweck – das ist Spoocha. Das junge Bochumer Projekt verwandelt sportliche Leistungen mit Hilfe von Sponsoren in Spendengelder für soziale Einrichtungen und benachteiligte Familien. Mitmachen und helfen kann jeder.

Spoocha vereint Sport und Spende

Björn Merz ist einer der Organisatoren von Spoocha.

Zusammen mit drei Sportkollegen konzipierte Björn Merz Spoocha Anfang 2013. Er erklärt die Idee dahinter: „Uns geht‘s doch allen gut. Spoocha bietet die Möglichkeit, etwas von diesem Glück an die abzugeben, die es nicht so gut getroffen haben.“ Deshalb heiße das Motto von Spoocha auch „Share your Fortune“ – zu deutsch: Teile dein Glück. „Wir dachten uns einfach, dass es nicht reicht, nur ab und zu für den guten Zweck zu laufen oder zu fahren“, sagt Björn Merz. So kam die Idee zum Projekt, bei dem Sportler das ganze Jahr über die Chance haben sollen, Spenden einzukassieren.

Das Prinzip ist einfach: Regelmäßig im Jahr starten Björn Merz und seine Kollegen Challenges (deutsch: Herausforderungen). Das sind festgeschriebene Zeiträume, in denen Sportler Kilometer sammeln können. Alles, was sie dazu brauchen, ist ein Smartphone mit einer der üblichen und kostenlosen Lauf- beziehungsweise Radfahr-Apps. So kann die zurückgelegte Strecke per GPS aufgezeichnet und später an Spoocha weitergegeben werden. Pro Kilometer gibt es dann nach Abschluss der Challenge Geld vom Sponsor. Anmelden müssen sich die Sportler nicht. Die Kommunikation läuft größtenteils über Facebook und die Spoocha-Homepage. Merz schätzt, dass inzwischen rund 1000 Leute regelmäßig die Seite checken.

Im vergangenen Jahr sind auf diese Art und Weise bei insgesamt sieben Aktionen rund 40 000 Euro für wohltätige Zwecke zusammengekommen. Immer profitierten Einrichtungen und Menschen in der Region. Beispielsweise das St.-Vinzenz-Kinderheim. „Wir haben für die Jugendlichen einen Kletterkurs finanzieren können“, sagt Merz. Der hätte sonst nicht mehr ins Budget der Einrichtung gepasst. Dem Spoocha-Team sei es wichtig, dass die Sportler direkt sehen können, wofür sie geschwitzt haben. „Kein Cent soll in einem bürokratischen Wasserkopf einer Riesen-Hilfsorganisation versickern“, so Merz, der im vergangenen Jahr für den guten Zweck selbst fleißig in die Pedale trat. 10 000 Kilometer standen am Ende auf seinem Tacho

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