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Stadtbaurat träumt von frei stehenden Häusern

ANNEN Viele Gerüchte und Spekulationen drehen sich um die künftige Nutzung des Waldstadions. Auf Einladung der SPD-Ortsvereine Ardey-Borbach, Annen und Hüllberg erklärte der Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke am Mittwochabend den Planungsstand.

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Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke.

Rund 45 Bürger informierten sich über die Zukunft des Sportplatzes.

Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke war ehrlich im Haus Sander an der Schleichermachen: „Ich kann Ihnen viele Fragen noch nicht beantworten. Wir stehen erst am Anfang eines langen Dialoges.“ Vorsichtig wählte er seine Wort, denn: „Zurzeit werden von vielen Seiten viele Spekulationen in den Raum geworfen, viele Gerüchte machen die Runde. Tatsache ist: Es liegt noch überhaupt keine Beschlussfassung in Bezug auf das Waldstadion vor, alle Planungen in Bezug auf die Zukunft des Waldstadions sind Planspiele und Ideen.“ Sechs Sportplätze werden nächstes Jahr eingestampft So mussten die rund 45 anwesenden Besucher nach zwei Stunden Diskussion mit der Erkenntnis nach Hause gehen, dass der Sportplatz seine Zukunft wahrscheinlich hinter sich hat, denn das Waldstadion gehört zu insgesamt sechs Sportplätzen, die in den nächsten Jahren eingestampft werden sollen. Dabei fließen rund 45 Prozent der Einnahmen aus den möglichen Verkäufen dieser Plätze, laut eines Beschlusses vom 11. Juni 2007 (“Sparen mit dem Sport“) in die Renovierung und den Ausbau anderer Sportstätten in Witten, wobei das Wullenstadion als erste Stätte von diesen Geldern profitieren soll. Mit der frühen Einladung zu einer öffentlichen Diskussionsrunde nicht nur für Parteimitglieder, so Reinhard Goldbach vom SPD-OV Borbach, sollte interessierten Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, erste Informationen aus erster Hand zu erhalten. Auch wenn Bradtke noch längst keine konkreten Fakten vorlegen konnte und selbst den Zeitrahmen nicht einmal ungefähr benennen wollte, äußerte er doch seine persönlichen Vorstellungen: „Wenn Bebauung, dann soll es an der Waldstraße kein Bauherrenprojekt geben,“ also keine x-te Reihenhaussiedlung, keine mehrstöckigen Gebäude mit Eigentumswohnungen, sondern echte Einzelgrundstücksbebauung, von einzelnen Käufern individuell zu erbauen.Unterirdische Kohleschächte? Wie viele Häuser jedoch entstehen könnten, steht noch nicht fest, Einzelgrundstücke könnten 300 bis 450 Quadratmeter umfassen. Am nördlichen Rand des Platzes könnten darüber hinaus unterirdisch Kohleschächte verlaufen, dies muss nun ein Gutachten prüfen. Während Bradtke die prekäre Haushaltslage als Grund für den Verkauf des Tafelsilbers anführte, gab es aus Reihen der Besucher auch Kritik: „Wir versündigen uns an der Jugend, wenn wir ausgerechnet die Sportplätze schließen“, warf ein Besucher ein. Ein anderer zweifelte daran, dass die Verwaltung überhaupt für Kritik offen sei; auch die Ungewissheit, ob auf die Anwohner der Waldstraße möglicherweise Erschließungskosten zukommen werden - eine Frage, die an diesem Abend nicht beantwortet werden konnte -, ließ manch einen Besucher (Anwohner) mit einem Grummeln nach Hause gehen. Ansonsten war die Diskussion von Sachlichkeit geprägt.Erhalt des Sportplatzes wohl ausgeschlossen Ein Gedankenspiel aber scheint ausgeschlossen: Der Erhalt des Sportplatzes. Ob Sportvereine, Verwaltung oder die anwesenden SPD-Ratsmitglieder: Alle haben sich vom Waldstadion als Sportstätte in Gedanken schon verabschiedet.

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