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60 Jahre humanitäres Wirken in Peru

60 Jahre humanitäres Wirken in Peru

<p>Schwester Elisabeth Wolters widmet sich seit sechs Jahrzehnten vielfältigen humanitären Aufgaben in ihrer neuen Heimat Peru.</p>

Stadtlohn Fern der Heimat in Peru/Südamerika kann am morgigen Dienstag Schwester Elisabeth Wolters ihren 85. Geburtstag feiern. Im Februar 2007 konnte die aus Stadtlohn-Wendfeld stammende Hiltruper Missionsschwester ihr 65-jähriges Ordensjubiläum begehen.

Vor 60 Jahren, im Juli 1947, verließ sie ihre Heimat, um im 12 000 Kilometer entfernten Peru in der Mission tätig zu werden. Zwei Monate dauerte damals die Reise mit dem Schiff nach Peru. 1947 und 1948 arbeitete sie in Acari in Südperu. Danach wurde sie wieder nach Lima ins Mutterhaus von Stella Maris versetzt. Von 1961 an war sie dort zwölf Jahre lang Oberin, bis sie in die Missionsstation von Pangoa am Amazonas geschickt wurde. Von 1975 an half sie mit beim Aufbau einer neuen Station in Huaraz, 3000 Meter hoch im Andenhochland gelegen.

Einige Jahre später kam sie wieder nach Stella Maris, um dort im Krankenhaus und bei der Versorgung der armen Bevölkerung in den Favelas mitzuhelfen. Bis Ende 2006 sorgte sich Schwester Elisabeth Wolters um die Novizinnenausbildung in Lima-Pando.

Als sie im Juli 1947 nach Peru ging, war das damals ein Abschied für immer von der Familie, ihren zwölf Geschwistern und der Heimat. Nachdem diese strenge Ordensregel geändert wurde, konnte Elisabeth Wolters 1964 zum ersten Heimatbesuch nach Stadtlohn zurückkehren. Vor drei Jahren war sie das letzte Mal in der Heimat.

Neben ihr ist mit Schwester Bernita, geb. Agnes Lammers, seit über 40 Jahren eine weitere Stadtlohnerin in Peru tätig. Elisabeth Wolters hält regen Briefkontakt mit ihrer Heimat.

Am Donnerstag, 22. November, wiederholt Andreas Kersting im "Treffpunkt St. Andreas" in Wüllen um 20 Uhr seinen Bildervortrag über seine Peru-Reise und den Besuch bei seiner Großtante Elisabeth Wolters.

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