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Abenteuer Archäologie

Stadtlohn Eigentlich waren sie nur auf der Suche nach einem hübschen Stock. Das daraus eine stattliche Zahl von tönernen Zeugen der Vergangenheit werden sollte, damit hatten die fünf Kinder aus Stadtlohn nicht gerechnet.

Abenteuer Archäologie

<p>Fleißig buddelten die Jungen und Mädchen, um die Spuren heimischer Geschichte freizulegen.</p>

Doch der unverhoffte Fund bescherte ihnen ein spannendes Abenteuer in den Sommerferien - und das auch noch vor der eigenen Haustür. Gemeinsam stiefelten die Nachbarskinder Marie und Stefan Lewerich und Antonia, Pauline und Justus von Raesfeld durch die Gegend. Auf "Stocksuche" im nahen Wäldchen stießen die Kinder aber auf etwas ganz anderes: Der kleine Bach, der im Gebiet zwischen Telgenkamp und Cohaus fließt, hatte ungewöhnliche Scherben frei gelegt - so ungewöhnlich, dass die Kinder die fünf Fundstücke mit nach Hause nehmen.

Der Besuch kurz darauf bei Stadtarchivar Ulrich Söbbing brachte Gewissheit: Bei den Fundstücken handelt es sich um mehrere hundert Jahre alte Tonscherben - aus Stadtlohner Produktion. Diese Nachricht weckte das Jagdfieber bei den jungen Hobbyarchäologen: Gemeinsam ging es wieder zum Bach, fleißig buddelten die Kinder - und wenig später stapelten sich zuhause viele weitere alte Tonscherben. Darunter befanden sich auch so sehenswerte Stücke wie die Reste von unverkennbaren Bartmann-Krügen mit ihren typischen Bärten, aber auch solche mit Wappen als Verzierung.

"Dann haben wir noch Bücher zum Thema Töpfern allgemein und in Stadtlohn aus der Bücherei geholt und auch gemeinsam die Töpferei Erning besucht", berichtet Ursula von Raesfeld. Ihre Kinder wollen jetzt aber zum Abschluss des Archäologie-Abenteuers auch noch andere an ihren Funden teilhaben lassen: Sie planen eine kleine Ausstellung vor der eigenen Haustür - da, wo manchmal sogar mitten in den Sommerferien ganz unerwartet etwas wirkliche Spannendes passieren kann... to

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