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Auf den Spuren der Geschichte

Stadtlohn Den Jahrestag der Schlacht im Lohner Bruch bei Stadtlohn am 6. August 1623 nahm der Stadtlohner Heimatverein jetzt zum Anlass, unter Leitung des Stadtarchivars Ulrich Söbbing mit dem Fahrrad markante Punkte des historischen Geschehens anzusteuern. Am Ausgangspunkt vor dem Rathaus wurde die besondere Notlage der Bevölkerung verdeutlicht, über die nach dem verheerenden Stadtbrand von 1611 das kriegerische Unheil hereinbracht, so dass man sich 1629 gezwungen sah, die Stadt zu verkleinern.

Explosion am Markt

General Tilly selbst wohnte nach der Schlacht vier Tage in einem Haus direkt am Marktplatz. Unweit davon explodierte in der Dufkampstraße am 7. August ein erbeuteter Pulverwagen. Ein bayrischer Leutnant verlor sein Leben und die St. Otger-Kirche wurde teilweise beschädigt. Weitere Stationen der Radtour waren die Kalterbrücke, die als Engpass den Rückzug von Christian von Braunschweigs Armee verhinderte und vielen flüchtenden Soldaten zum Verhängnis wurde. Weitere Informationen zum Verlauf der Auseinandersetzung erhielten die zahlreichen Teilnehmer auf dem so genannten "Blutacker" oder "Blutfeld" sowie am Gedenkstein am Düwing Dyk. Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Besuch der Ausstellung in der Gaststätte Eichenhof.

Die Ausstellung zur Schlacht im Lohner Bruch bei Stadtlohn konnte in den vergangenen Wochen einen regen Zulauf verzeichnen. Da das Interesse auch überörtlich noch weiter besteht, wird sie bis Sonntag, 31. August verlängert. Die Öffnungszeiten sind nunmehr: Mittwoch bis Freitag ab 15 Uhr, Samstag und Sonntag ab 10 Uhr, vormittags nach Vereinbarung unter Tel. (0 25 63) 9 75 20.

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