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Bildstock wandert in den "Winterschlaf"

Stadtlohn Auf ungewöhnliche Weise hat der alte Bildstock an der Vredener Straße jetzt seinen angestammten Platz verlassen: Er wandert für die nächsten Monate in den "Winterschlaf" - das Kunstwerk wird in einem Stadtlohner Steinmetzbetrieb untergestellt.

Der Grund: An der Vredener Straße/Ecke Weststraße tut sich in nächster Zeit baulich einiges. Nachdem schon im vergangenen Jahr grundsätzlich grünes Licht für eine neue Bebauung dort gegeben worden war, musste zunächst der Bauhof ein neues Domizil finden, ehe es jetzt in die konkrete Realisierungsphase gehen kann. Schon am nächsten Dienstag, 27. November, steht der aktualisierte Entwurf der Pläne im Bauausschuss auf der Tagesordnung.

Der Bildstock "Marienklage" soll später wieder an seinen angestammten Platz zurück. "Ich hoffe, dass er möglichst auch wieder überdacht werden kann", meinte Archivar Ulrich Söbbing gestern im Gespräch mit der Münsterland Zeitung. Als am Standort Weststraße die damalige Fabrik einst erweitert wurde, geschah der Bau gleichsam um den Bildstock herum - dadurch war er gegen die Witterung geschützt und präsentiert sich wohl auch deshalb heute noch in einem äußerstguten Erhaltungszustand.

Besonderheit

Schon 1998 hatte Söbbing auf die Besonderheit dieses Bildstocks hingewiesen. In seinem Beitrag zum Kunstwerk des Monats heißt es: "Eine der wenigen Kunstwerke dieser Art, das in Stadtlohn seinen ursprüngliche Standort behalten hat, befindet sich an der Vredener Straße. Als es 1737 aufgestellt wurde, lag es noch direkt am abzweigenden Wessendorfer Dyk, der heutigen Weststraße." to

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