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Bischof Almeida dankt für Unterstützung

Bischof Almeida dankt für Unterstützung

<p>Dankbar für das Engagement der Schüler (v. l.): Schulleiter Bernhard Gemsa, Bischof Gerald Almeida, Religionslehrer Ulrich Martin, Dr. Gerd Neuhaus vom Basisgesundheitsdienst.</p>

Stadtlohn Einen nicht alltäglichen Gast durften die Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in ihrer Schule empfangen: Gerald Almeida, Bischof der zentralindischen Diözese Jabalpur, war eigens nach Stadtlohn gekommen, um sich für die bisher geleistete Unterstützung zugunsten des Hilfswerks "Basisgesundheitsdienst" zu bedanken. Das in Münster ansässige Hilfswerk realisiert in enger Zusammenarbeit mit Bischof Almeida Entwicklungshilfe-Projekte, die auf eine Verbesserung der Lebenssituation der benachteiligten Schicht der Ureinwohner im Bistum Jabalpur zielen.

Bischof Almeida kam in Begleitung des Borkener Mediziners Dr. Gerd Neuhaus, der als ehrenamtlicher Mitarbeiter des "Basisgesundheitsdienstes" die Partnerschaft zwischen dem Gymnasium und dem Hilfswerk initiiert hatte. Schulleiter Bernhard Gemsa unterstrich in seiner Begrüßung die Bedeutung des Indienprojekts im Kontext des Schulprogramms. In den vergangenen drei Jahren hatten die jeweiligen Klassen 8 im Rahmen eines im Religionsunterricht entwickelten Unterrichtsprojekts Solidaritätsläufe durchgeführt und insgesamt 12 300 Euro für den Erweiterungsbau einer Grund- und Mittelschule in Bichiya gesammelt.

Bischof Almeida berichtete nun in der vollbesetzten Aula des Gymnasiums über die Fortschritte bei der Realisierung des Projekts und gab auch anhand von Bildmaterial Rechenschaft über die Verwendung der Spendengelder. In seinem in englischer Sprache vorgetragenen Bericht verdeutlichte der Bischof die Bedeutung der Bildung bei der Armutsbekämpfung und vermittelte einen Eindruck von der kulturellen Vielfalt und den krassen sozialen Gegensätzen, die die Lebenswirklichkeit Indiens prägen.

Im Gespräch interessierten sich die Schüler nicht nur für die kulturellen Unterschiede zwischen Deutschland und Indien, sondern fragten den Bischof auch nach seiner persönlichen Einschätzung des deutschen Papstes Benedikt und nach seinen Beweggründen für den Entschluss, Priester zu werden. "Dieser Besuch war ein Zeichen des Dankes an unsere Schule, aber auch ein wertvoller Beitrag zum interkulturellen Lernen", meint Religionslehrer Ulrich Martin, der das Projekt des Gymnasiums koordiniert.

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