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26-jährige Partnerschaft

Delegation zu Gast in Altlandsberg

Stadtlohn Freundschaften wollen gepflegt sein. Auf eine 26 Jahre alte Freundschaft kann die Stadt Stadtlohn mit Altlandsberg in Brandenburg zurückblicken. Grund genug für einen Besuch in dem 8700-Einwohner-Städtchen nahe Berlin.

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Die Delegation aus Stadtlohn sowie ihre Gastgeber aus Altlandsberg vor dem Rathaus beim Empfang des Freundschaftsbesuchs: Bürgermeister Arno Jaeschke (5.v.l.) und Bürgermeister Helmut Könning (Mitte).

Abschied der Jugendlichen: Auf dieser Basis soll die Städtefreundschaft weitergehen!

Eine Tour mit dem Nachtwächter führte die Gruppe durch die Altstadt von Altlandsberg.

Die Paten der Städtefreundschaft (v.l.): Bürgermeister von Altlandsberg Arno Jaeschke, Stadtlohns Bürgermeister Helmut Könning, Stadtverordnetenvorsitzender und Ortsvorsteher Altlandsberg Ravindra Gujjula, der ehemalige Stadtdirektor und Bürgermeister Stadtlohns Engelbert Sundermann, sowie der erste ehrenamtliche Bürgermeister von Altlandsberg René Koht.

Eine 32-köpfige Delegation aus Rat und Verwaltung der Stadt Stadtlohn sowie Vertretern der Sportvereine und der Feuerwehr war jetzt zu Gast in Altlandsberg, der Partnerstadt in Brandenburg, mit der Stadtlohn seit der Wiedervereinigung Deutschlands eine intensive Städtefreundschaft pflegt. Es handelte sich um einen Gegenbesuch, nachdem im vergangenen Jahr eine Abordnung aus Altlandsberg in Stadtlohn zu Besuch war, um das runde 25-jährige Freundschaftsjubiläum zu feiern.

Hilfe beim Aufbau

Angefangen hatten die Beziehungen nach der Maueröffnung, als die Städte und Gemeinden im Westen aufgerufen waren, den Gemeinden im Osten beim Aufbau von neuen Strukturen in der öffentlichen Verwaltung behilflich zu sein.

Stadtlohn hatte sich damals schnell für Altlandsberg entschieden, das rund 15 Kilometer östlich von Berlin liegt. Abordnungen aus Verwaltung und Politik machten sich auf den Weg und tauschten Erfahrungen aus. Auf Vereinsebene wurden in der Folgezeit enge Verbindungen zwischen den Sportvereinen und den Freiwilligen Feuerwehren beider Städte geknüpft, die heute noch halten.

Empfang im Ratssaal

Das umfangreiche dreitägige Programm der Gastgeber aus Altlandsberg hatte einige Höhepunkte zu bieten: Beim Empfang im Ratssaal der Stadt Altlandsberg hoben Bürgermeister Arno Jaeschke aus Altlandsberg und Bürgermeister Helmut Könning nochmals hervor, wie intensiv die Begegnungen in den zurückliegenden Jahren gepflegt wurden. Sie verbanden das mit dem Wunsch, dass die Beziehungen vor allem auf der Vereinsebene weiterhin lebendig zu halten. Eine gute Perspektive dafür sei die Weiterentwicklung der Freundschaft vor allem unter den Jugendlichen beider Städte.

Ins Goldene Buch eingetragen

Als äußeres Zeichen der starken Verbundenheit trug sich die Stadtlohner Delegation in das Goldene Buch der Stadt Altlandsberg ein. Eine Ehrung, die bislang nur höchst auserwählten Gästen zuteil geworden ist.

Altlandsberg damals und heute - könnte der Titel des weiteren Besuchsprogramms lauten: Den Stadtlohner Gästen wurde eindrucksvoll vorgestellt, an welchen Stellen sich die Altlandsberg in den vergangenen Jahrzehnten weiterentwickelt hat: "Blühende Landschaften" und weit vorangekommene Infrastrukturen waren die Ziele verschiedener Besuche.

Kinder- und Jugendhort besichtigt

Verbunden mit einem Grillabend wurde in der Altstadt ein architektonisch moderner Kinder- und Jugendhort besichtigt, im Ortsteil Wesendahl erfolgte eine Führung durch ein Obstgut, dem sich ein "Schnuppergolfen" im Ortsteil Wegendorf anschloss. Das Bürger- und Kreativhaus in Bruchmühle war eine weitere Station, an der man sehen konnte, wie ehrenamtliches Engagement mit Leben gefüllt wird. Die zu einem Veranstaltungssaal umgebaute Schlosskirche war am zweiten Abend Adresse für eine festliche Begegnung der Freunde aus Altlandsberg und Stadtlohn.

Nachtwächtertour

Im Schlossgut konnten sich die Gäste bei einer Nachtwächtertour von der gelungenen Renovierung des Brau- und Brennereihauses überzeugen, der sich ein Stadtrundgang durch die Altstadt Altlandsbergs mit den für das Stadtbild typischen Innenhöfen anschloss. Das dreitägige Programm schloss mit einem Frühschoppen am neu errichteten Feuerwehrgerätehaus in der Nähe der Altstadt.

Mit vielen Erinnerungspräsenten und tollen Eindrücken von der gezeigten Gastfreundschaft waren sich alle Teilnehmer dieser Partnerschaftsreise einig: Die Städtefreundschaft Stadtlohn-Altlandsberg ist lebendig und soll weiter ausgebaut werden, auch wenn der ursprüngliche Gedanke, beim Aufbau neuer Strukturen behilflich zu sein, längst nicht mehr im Vordergrund stehen muss. Es wurde beschlossen, weitere verbindende Strukturen zu schaffen und auf verschiedenen Ebenen zu vertiefen. Der nächste Besuch wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen.

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