Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Ein Star zum Anfassen

Stadtlohn Ein intensives Erlebnis bescherte der Schlagersänger Bata Illic am vergangenen Samstag rund 100 Fans seiner Musik in Havannas Tanzclub in Stadtlohn. Knapp 70 Minuten dauerte sein Live-Auftritt.

Ein Star zum Anfassen

<p>Für beste Stimmung sorgte Schlagersänger Bata Illic bei seinem Auftritt im "Havannas" in Stadtlohn: Mit seinen alten und neuen Hits begeisterte er das Publikum. Meisel-Kemper</p>

Mit Spannung wurde er schon vor der Lokalität von einigen Anhängern erwartet. Und dann endlich kam er rund eine Stunde vor Mitternacht. Ohne Starallüren stieg er aus, betrat den roten Teppich und plauderte mit den Fans.

Großer Jubel brach im Tanzclub aus, als er sich mitten unter seine Anhänger wagte. Auch da blieb er ein Star zum Anfassen, der keinerlei Berührungsängste scheute.

Mit seinem Tophit "Michaela" begann er das Konzert und beendete es auch. 1972 stürmte er damit die Charts. Kaum zu glauben, dass bis heute Text und Melodie in den Köpfen der großen Fangemeinde tief verankert sind. Mancher der Gäste, die Illic umringten, war damals noch nicht einmal geboren.

Weitere Hits der frühen Jahre rissen die Zuschauer mit, die immer wieder mitsangen. "Candida" war nur einer der Erfolgshits. "Mit verbundenen Augen" war der Song, der 1968 die Karriere des gebürtigen Belgraders begründete. Mittlerweile ist Illic 69 Jahre alt und begeistert immer noch. Vor wenigen Jahren startete er mit Songs "Das Finanzamt ist pleite" und der Neuauflage von "Ich hab' noch Sand in den Schuhen aus Hawaii" noch einmal durch.

Erstaunlich, dass er nicht nur die Älteren mitreißt, sondern auch Teenager und Twens - gut zu sehen an den begeisterten Reaktionen des Publikums in Havannas Tanzclub.

Gute Laune verbreitet

Man sang gemeinsam mit, tanzte zu seinen Songs und freute sich zusammen über die gute Laune, die Illic verbreitete. Eine Dame aus dem Publikum fühlte sich als wahrer Glückspilz. Sie durfte im Arm von Illic und mit ihm zusammen einen weiteren Erfolgstitel früherer Jahre singen. "Schwarze Madonna", ein Hit des Jahres 1973, geriet durch die vielen weißen Rosen, die ihm Verehrerinnen aus dem Publikum überreichten, zu einem Höhepunkt des Konzerts.

Seine Stimme hat nichts vom Schmelz der frühen Jahre verloren, sein Charme ist natürlich und sympathisch. Eben ein Star zum Anfassen, der nach dem Konzert noch lange mit dem Publikum beim Autogramme schreiben plauderte. emk

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Melkroboter statt Museum

Stadtlohner Bauern erklären die Landwirtschaft

Stadtlohn Die Stadtlohner Landwirte wollen Schul- und Kita-Kinder über die Landwirtschaft aufklären – und räumen mit manch romantischer Vorstellung auf.mehr...

Vorschlag im Bauausschuss

Mietwohnungen an der Mühlenstraße geplant

STADTLOHN Entlang der Mühlenstraße sollen die baurechtlichen Voraussetzungen für den Mietwohnungsbau verbessert werden. Das hat die Bauverwaltung jetzt den Politikern im Bauausschuss vorgeschlagen. Doch die zögern noch.mehr...

Abrissarbeiten an der Burgstraße

Vom alten Berkelmarkt bleibt nur noch Schutt

Stadtlohn Der alte Berkelmarkt an der Burgstraße wurde am Wochenende abgebrochen. Dafür war eine Baufirma mit schwerem Gerät im Einsatz. Viele Stadtlohner schauten sich das Geschehen interessiert an, auch viele Sonntagsspaziergänger hatten die für Fahrzeuge gesperrte Burgstraße zum Ziel.mehr...

Bei Abriss des Berkelmarktes

Arbeiter stürzt in die Tiefe

Stadtlohn. Einige Meter ist ein Arbeiter bei Abrissarbeiten am alten Berkelmarkt in die Tiefe gestürzt. Die Feuerwehr rettet den Verletzten mit dem Teleskopmast.mehr...

Verzicht auf Stadtlohner Ratsmandat

Berthold Dittmann tritt aus der SPD aus

Stadtlohn Eigentlich war er immer ein Sozialdemokrat mit Leib und Seele. Jetzt aber ist das Maß voll. Berthold Dittmann gibt sein SPD-Parteibuch zurück. Er hat seine Gründe.mehr...