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Aktion der Losbergschule

Ein „kuhler“ Tag auf dem Bauernhof

Stadtlohn Losbergschüler nehmen an Wettbewerb zum Thema Milch teil. Dabei gewinnen sie besondere Erkenntnisse.

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Die Losbergschüler hatten beim WEttbewerg „Echt kuhl“ gewonnen und durften deswegen den Milchviehbetrieb Robert in Hengeler besichtigen.

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Die Losbergschüler hatten beim WEttbewerg „Echt kuhl“ gewonnen und durften deswegen den Milchviehbetrieb Robert in Hengeler besichtigen.

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Die Losbergschüler hatten beim WEttbewerg „Echt kuhl“ gewonnen und durften deswegen den Milchviehbetrieb Robert in Hengeler besichtigen.

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Die Losbergschüler hatten beim WEttbewerg „Echt kuhl“ gewonnen und durften deswegen den Milchviehbetrieb Robert in Hengeler besichtigen.

Mit einem Zettel in der Hand rennen die Kinder aufgeregt im Stall hin und her. Sie vergleichen die Nummern auf den gelben Halsbändern der Kühe mit denen auf der Liste. So erfahren sie die Namen der Tiere und können sich direkt ihre Lieblingskuh aussuchen. „Das ist Kalinka!“, ruft ein Junge erfreut, weil er als Erster den Namen der Kuh herausgefunden hat.

Sehen, woher die Milch kommt

Dann kommt Landwirt Frank Robert hinzu und die Kinder scharen sich um ihn. Er ist der Besitzer des Milchviehbetriebs in Hengeler, und zusammen mit seiner Frau Silke beginnt er an diesem Donnerstagmorgen mit einer Führung über den Hof. Deswegen sind die Losbergschüler nämlich zu Besuch. „Die Kinder sollen sehen, woher die Milch kommt. Und wenn man in Stadtlohn schon mal so nah an der Landwirtschaft dran ist, bietet sich eine Besichtigung einfach an“, sagt Biologielehrerin Marlene Balkau, die den Ausflug organisiert hat. Später im Unterricht würden die Schüler dann noch lernen, welche Prozesse die Milch durchläuft, bevor sie im Kühlregal steht. Neben der Führung hat die Klasse 6a heute noch etwas ganz Besonderes vor: „Weil wir an dem Wettbewerb ,Echt kuhl’ teilnehmen, haben sich die Schüler überlegt eine Fotocollage anzufertigen. Dabei wird die Milchviehwirtschaft von heute im Vergleich zu früher dargestellt“, so Marlene Balkau. Passend dazu haben sich manche Schüler Kleidung von früher übergezogen. Aber bevor das Fotoshooting mit Requisiten wie zum Beispiel alten Milchkannen beginnt, stellen die Schüler dem Landwirt allerlei Fragen zur modernen Milchviehhaltung. „Wie viel Milch gibt eine Kuh pro Tag?“, „Wie alt kann eine Kuh werden?“ und „Mag die Kuh das überhaupt, wenn sie vom Melkroboter gemolken wird?“ sind nur einige von vielen.

Moderne Technik

Besonders der Melkroboter hat es den Schülern angetan. Mit großen Augen schauen sie sich ihn von allen Seiten an und Frank Robert erzählt: „Die älteste Kuh, die wir bisher auf dem Hof hatten, ist 15 Jahre alt geworden und hat in ihrem Leben rund 100.000 Liter Milch gegeben.“ „Das sind ja 100.000 Packungen Milch“, stellt der elfjährige Tim staunend fest. Wie die anderen Kinder hat auch er sichtlich Spaß auf dem Bauernhof: „Man sieht hier einfach so viel.“ Denn ob nun vor dem Melkroboter, im Kuhstall oder beim Blick in den Milchtank – überall gibt es etwas Neues zu entdecken und Frank Robert weiß den Kindern Interessantes dazu zu erzählen. Tims gleichaltrige Klassenkameradin Wahiba ist ebenfalls beeindruckt: „Am coolsten finde ich es, die Kühe zu füttern.“ Auch Klassenlehrerin Eva Dingerdissen und Biologielehrerin Marlene Balkau freuen sich mit ihren Schülern. „Die Kinder kamen hier an und hatten keine Scheu. Die waren direkt begeistert. Das ist einfach toll zu sehen und zeigt mir, wie wichtig es ist, dass auch so etwas Intensives, Praxisnahes in der Schule gemacht wird“, sagt Marlene Balkau.

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