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Mehr Geld für Stadtlohner Feuerwehrspitze

Entschädigung für Funktionsträger steigt bis 2020

Stadtlohn Der Haupt- und Finanzausschuss in Stadtlohn hat beschlossen, dass Funktionsträger bei der Feuerwehr künftig mehr Geld bekommen. Damit werden die Wehrführer zwischen Ratsmitglied und Fraktionsführer eingestuft.

Entschädigung für Funktionsträger steigt bis 2020

Die wichtigen Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehr in Stadtlohn erhalten künftig eine höhere Aufwandsentschädigung. Foto: Archiv

Die wichtigen Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehr in Stadtlohn erhalten künftig eine höhere Aufwandsentschädigung. Einstimmig hat der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Stadtlohn in seiner jüngsten Sitzung einen entsprechenden Beschluss gefasst.

Der Wehrführer beispielsweise soll künftig monatlich rund 600 Euro erhalten. Zurzeit sind es 220 Euro monatlich. Das entspricht etwa 85 Prozent der Aufwandsentschädigungen für Ratsmitglieder. Die Erhöhung der Aufwandsentschädigung für die Funktionsträger der Feuerwehr erfolgt schrittweise bis zum Jahr 2020.

Ein Fraktionsvorsitzender bekommt rund 900 Euro

Die Zielsumme für den Wehrführer ist doppelt so hoch wie die Aufwandsentschädigung, die ein Ratsmitglied in Stadtlohn erhält. Zum Vergleich: Der Fraktionsvorsitzende einer Fraktion mit bis zu acht Mitgliedern erhält eine Aufwandsentschädigung von rund 900 Euro.

„Ich habe in dieser Frage persönlich nichts bewegt“, betonte der Erste Beigeordnete Günter Wewers im Haupt- und Finanzausschuss. Günter Wewers ist in Personalunion auch Wehrführer. Er betonte, dass Kommunen im Kreis Borken 2017 ein abgestimmtes Vorgehen vereinbart hätten. Als Städte vergleichbarer Größe haben Stadtlohn, Vreden, Gescher und Rhede sich gemeinsam für die Einstufung des Wehrführers zwischen einfachem Ratsmitglied und Fraktionschef ausgesprochen und dabei berücksichtigt, „dass die ständige Bereitschaft zur Übernahme der Leitung besonderer Einsätze der Feuerwehr ein hohes Maß an Flexibilität voraussetzt, da der Eintitt von Schadenslagen nicht planbar ist und ohne Rücksicht auf Tages- und Nachtzeiten, Wochentage und Feiertage stattfindet“.

Langfristige Regelung kommt gut an

Diese Flexibilität und Bereitschaft hoben auch Sprecher der Fraktionen hervor. Marion Ballenthin (CDU): „Wehrführer sind nicht unerheblich ehrenamtlich tätig. Das neue Konzept ist gut, weil es die Aufwandsentschädigung durch die Koppelung an die Aufwandsentschädigung für Ratsmitglieder langfristig regelt.“ Das sah auch Otger Harks (SPD) so: „Die Regelung ist schlüssig, nachvollziehbar und transparent – und sie ist mit den Nachbarn abgestimmt. Das ist ideal.“

Karl Herbstmann (UWG) bezeichnete die Erhöhung der Aufwandsentschädigung als „längst fällig“, weil in den Nachbarkommungen bislang teils höhere Entschädigungen gezahlt worden seien. „Die Feuerwehren leisten eine unterstützenswerte Arbeit.“

Die Summe der Aufwandsentschädigungen beläuft sich in Stadtlohn derzeit auf knapp 26.000 Euro jährlich. Nach der schrittweisen Erhöhung wird die jährliche Summe der Aufwandsentschädigungen ab dem Jahr 2021 bei rund 36.000 Euro liegen.

Monatliche Entschädigungen ab 2020

Wehrführer: 600,20 Euro

Stellvertretender Wehrführer: 300,10 Euro

Löschzugführer: 300,10 Euro

Stellvertretender Löschzugführer: 150,05 Euro

Leiter der Jugendfeuerwehr: 150,05 Euro

Stellv. Leiter der Jugendfeuerwehr: 75,03 Euro

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