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Arbeiten fürs Edelstahlbecken

Im Stadtlohner Freibad wird gebohrt und gebuddelt

Stadtlohn Egal wie das Wetter im Sommer 2018 auch wird: Wenn das Stadtlohner Freibad wieder öffnet, wird es viele Besucher haben. Und das nicht ohne Grund.

Im Stadtlohner Freibad wird gebohrt und gebuddelt

Schweres Gerät wird zurzeit bewegt im Stadtlohner Freibad. Foto: Markus Gehring

Das nasskalte Schmuddelwetter passt zur Stimmung im Stadtlohner Freibad: Dort sieht es in diesen Tagen nicht nur des Wetters wegen nicht besonders einladend aus. Wo in der sommerlichen Hitze die Kinder geplanscht und die Schwimmer ihre Bahnen gezogen haben, haben in der Zwischenzeit die Handwerker die Regie übernommen. Die Umbauarbeiten haben begonnen.

Standen sonst im Winterhalbjahr mehr oder weniger aufwendige Ausbesserungen auf der Tagesordnung, so gehen die jetzt eingeleiteten Maßnahmen weit über das sonst in der Saisonpause übliche hinaus. Wenn die Besucher im nächsten Sommer das städtische Freibad an der Uferstraße besuchen, dürfte sie auf dem traditionsreichen Gelände ein völlig neues Freizeiterlebnis im erfrischend kühlen Nass erwarten.

Edelstahlbecken wird kommen

„Da wird schon kräftig gebuddelt“, wusste auch Günter Wewers, Erster Beigeordneter der Stadt Stadtlohn, über die aktuelle Situation zu berichten. Was jetzt passiert, stellt sich quasi als Vorarbeiten dar für den ganz großen Erneuerungsschub – in Gestalt eines Edelstahlbeckens. Rund 800.000 Euro fließen allein in diese Maßnahme, doch damit nicht genug: Insgesamt sind Investitionen von 1,7 Millionen Euro vorgesehen, um die in den 1950er-Jahren errichtete Anlage mit einem großen Innovationsschub in die Gegenwart zu holen.

Im Stadtlohner Freibad wird gebohrt und gebuddelt

Die Bauarbeiten am Freibad laufen auf Hochtouren. Foto: Markus Gehring

Das Konzept dafür hatte bereits im vergangenen Jahr in Stadtlohn eine breite politische Mehrheit gefunden. Was geplant ist, sind unterschiedliche Komponenten für das neue Freibad-Erlebnis. Erhalten bleiben soll auf jeden Fall die Möglichkeit, auch einmal 50 Meter am Stück geradeaus schwimmen zu können. Vier Bahnen sollen weiterhin diese Länge haben. „Das ist ein Alleinstellungsmerkmal für das Stadtlohner Freibad, das wir auch weiterhin haben werden“, sagt Günter Wewers. Und es ermöglicht insbesondere den Sportlern weiterhin die intensive Nutzung dieses Bereiches.

Rauf aufs Fünf-Meter-Brett

Daneben wird es aber zum Teil kürzere 25-Meter-Bahnen geben. Sie enden an einer neuen Halbinsel, die den Bereich der Schwimmer von dem der Nichtschwimmer im großen Becken in Zukunft trennt. Und es darf künftig wieder hoch hinaus gehen im Stadtlohner Freibad, sogar noch höher als bisher: Es dürfte die mutigen Springer für die Zwangspause entschädigen, in der das Drei-Meter-Brett wegen der nicht ausreichenden Wasseretiefe nicht nutzbar: Neben dem Ein- und dem Drei-Meter-Brett wird so mancher Turmspringer beim Abheben von der Fünf-Meter-Plattform auf seine Kosten kommen und zum Nervenkitzel einladen.

Die Vergabe für die Arbeiten durch den Werksausschuss der SV Bäder GmbH ist zwischenzeitlich erfolgt.

Die Gesellschaft ist Pächter des kommunalen Freibades und hat als solche seit dem vergangenen Jahr die Aufgabe des Badbetriebes übernommen.

Sie ist eine Tochter der SVS-Versorgungsbetriebe.

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