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Einmündung problematisch

Kapellenstraße im Blick

STADTLOHN Verbessern soll sich die Verkehrssituation am Kreisel Kalterweg: Dort ist es besonders an der Einmündung der Kapellenstraße immer wieder zu Problemen gekommen.

Kapellenstraße im Blick

Direkt hinter dem Kreisel Kalterweg liegt die Einmündung der Kaspellenstraße, um die es jetzt im Bauausschuss ging.

Ein Antrag der UWG-Fraktion hatte das Thema jetzt auf die Tagesordnung im Bauausschuss gebracht. Sein Ziel lautete, die Einmündung der Kapellenstraße in den Kalterweg zu verbreitern. Die UWG begründete das mit einem starken Verkehrsaufkommen: Das sei durch zwei dort ansässige Arztpraxen bedingt und führe zu problematischen Situationen. Die UWG sieht jetzt einen günstigen Zeitpunkt für eine Verbesserung: Die früher dort stehende Litfasssäule ist entfernt worden, wodurch sich neue Spielräume eröffnen würden: Die Einmündung lasse sich mit einer geringen Baumaßnahme verbreitern. Sie könne bewirken, dass es „zu einer deutlichen Verbesserung für den ein- und ausfahrenden Verkehr kommen werde“. Die Verwaltung beurteilt die Situation ähnlich. Sie schlug vor, sich mit dem Kreis Borken abzustimmen und in die Planungen einzusteigen. Eine Verbreiterung würde erreichen, dass abbiegende Fahrzeuge Richtung Kalterweg sich in der Einmündung besser aufstellen könnten. Gleichzeitig würde sie die Einfahrt in die Kapellenstraße vom Kalterweg aus nicht blockieren. Die Verwaltung will den Kreis aus gutem Grund mit in die Planungen einbeziehen: Der Kalterweg sei eine Kreisstraße, außerdem führe ein Radweg dort entlang.

Die Diskussion im Bauausschuss zeigte große Zustimmung für den Antrag. Alle Fraktionen beurteilten die Situation an der viel befahrenen Stelle ähnlich, hatten zum Teil aber auch Bedenken. Heinrich Ellers (CDU) sprach sich dagegen aus, bereits eine Verbreiterung zu planen. Die nahe liegenden Parkmöglichkeiten seien ebenfalls einzubeziehen: Die gesamte Verkehrslage solle zunächst untersucht werden, der Ausschuss danach eine Entscheidung treffen. Franz-Josef Demes (SPD) sah die verkehrstechnische Gemengelage ähnlich. Und Martin Wirth (FDP) warf die Frage auf, ob eine Verbreiterung den Zustand verschlechtern könnte. Der Ausschuss sprach sich am Ende einstimmig für eine Bestandaufnahme aus.

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