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Klassische Gitarre eindrucksvoll zu Gehör gebracht

Klassische Gitarre eindrucksvoll zu Gehör gebracht

<p>Bernd Kortenkamp.</p> <p>Mesiel-Kemper</p>

Stadtlohn Moderne klassische Gitarrenmusik brachte Bernd Kortenkamp auf eindrucksvolle Weise in der Konzertaula des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Stadtlohn zu Gehör. Auch wenn manches Werk gewöhnungsbedürftig war, zollte das Publikum dem Künstler ehrlich gemeinten Beifall für seine Leistung.

Unter den Zuhörern befanden sich erstaunlich viele Kinder, die Kortenkamp als Gitarrenlehrer an der Stadtlohner Musikschule kennen.

Im ersten Teil des Konzerts spielte er Stücke von Isaac Albéniz, Heitor Villa-Lobos, Leo Brouwer und Carlo Domeniconi. Brouwer war erst Gitarrist, dann Komponist und heute seit vielen Jahren Chefdirigent des spanischen Orchesters in Cordoba. Gerade er versuche zeitgenössische Strömungen auf die Gitarre zu übertragen, erklärte Kortenkamp. Die "Danza Caracteristica" komponierte Brouwer 1957, die "Elogio de la Danza" 1964. Spanische Elemente vermischten sich mit jazzigen Anklängen, dennoch blieb er der klassischen Spielweise der Gitarre verhaftet. Seit über 20 Jahren widmet sich Kortenkamp als Interpret in Soloauftritten oder Ensembles um die Anerkennung moderner klassischer Gitarrenstücke von Komponisten wie Sylvano Bussotti, Pelle Gudmundsen-Holmgreen und Steve Reich.

Bussottis Komposition "mobile-stabile" von 1959 lieh dem Stadtlohner Konzert auch den Titel. Bussotti widmete es den Mobiles und den Stabiles des Künstlers Alexander Calder, der in den 20er Jahren damit bekannt wurde. Mit den Werken von Gundmundsen-Holmgreen und Reich führte Kortenkamp die E-Gitarre in das Konzert ein. Seit sechs Jahren habe die E-Gitarre als klassisch gespieltes Instrument durch beide Komponisten einen festen Platz als Soloinstrument in den Konzerthäusern. Die ganz andere Lautstärke irritierte die Hörer, auch die klanglichen Leerstellen. Gut, dass man einmal mit dieser Musik im Konzert auf höchst virtuose Weise konfrontiert wurde. emk

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