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Projekt Lebensfarben

Kreatives zu Respekt, Identität oder Herkunft

STADTLOHN Ein besonderes Kunstprojekt macht aktuell 15 Siebtklässlern der Herta-Lebenstein-Realschule viel Freude. Sie schneiden, malen, basteln und kleben. Und zwar alles, was sie mit den Themen Herkunft, Identität, Entwicklung und Respekt verbinden.

Kreatives zu Respekt, Identität oder Herkunft

Die Organisatoren des Projektes „Lebensfarben“ mit Schülern: (hinten v.l.) Kunstcoach Petra Maria Wewering, Schulleiter Stefan Wichmann, Günter Wehning vom Fachbereich Schule und Kultur der Stadt Stadtlohn sowie Martin Auras von SMS-Stadtmarketing.

Denn das sind die Themen, mit denen sich die Schüler im Kunstprojekt "Lebensfarben" im nächsten halben Jahr befassen. Respekt scheint ihnen dabei besonders wichtig zu sein: Auf jedem der Plakate, die sie gestalten, taucht der Begriff mehrmals auf. "Wir sollten aufschreiben, was wir unter Respekt verstehen und wie man respektvoll mit anderen umgeht", erzählen die Schüler. Sätze wie "Jeder verdient Respekt", "Ich behandele jeden so, wie ich behandelt werden möchte" oder "Jeder ist besonders auf seine Art" liest man fast überall.

Eigene Ideen zählen

Aber auch die anderen Themen spielen eine Rolle: Für die Identität macht jedes Kind einen Handabdruck, ein Haus symbolisiert die Herkunft und Wünsche für Veränderungen in Stadtlohn decken die Entwicklung ab. Dabei hat jede Gruppe andere Vorstellungen davon, was sie aus dem Projekt machen möchte. Wohin es sich in diesem Jahr entwickeln soll, steht noch nicht fest. Aber dass die Ergebnisse vor Weihnachten in der Stadt ausgestellt werden, ist sehr wahrscheinlich.

"Die Schüler wollen in der Weihnachtszeit nicht nur etwas für sich tun, sondern auch für die Menschen", erklärt Petra Maria Wewering. Sie ist Kunst- und Kreativcoach und leitet die AG in Stadtlohn schon zum zweiten Mal. Für sie ist es wichtig, dass die Schüler ihre eigenen Ideen umsetzen. "Am Anfang geht es darum, die Gruppe kennenzulernen und mit ihnen zu erarbeiten, was sie sagen möchten. Sie sind die Künstler, nicht ich." 

Experimentell und mutig

Die Gruppe steht zwar an ihrem dritten Treffen noch am Anfang, aber sie haben schon eine ungefähre Vorstellung: "Die Schüler haben ein Bewusstsein für das, was nicht in Ordnung ist, wollen aber das Heile darstellen. Sie sind experimentell und mutig", so Wewering. Gerade das gefällt Lydia (12) an der AG. "Ich kann mich ausleben und die Leute gleichzeitig auf Dinge aufmerksam machen." So ist es auch bei Kira (11). "Ich möchte etwas für andere machen, aber auch die Stadt verbessern."

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