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Notdienst zentral erreichen

Stadtlohn Vom 1. Dezember an geht der ärztliche Notdienst in Stadtlohn neue Wege: Er ist ab dann in einer zentralen Notarztpraxis zu finden. Diese feste Anlaufstelle wird im Krankenhaus Maria-Hilf eingerichtet.

Notdienst zentral erreichen

<p>In der neuen Notdienstpraxis (v. l.): Dr. Manfred Terbrack, Dr. Ludwig Kuckuck, Dr. Martin Lederle, Dr. Wolfgang Majert als ärztlicher Direktor des Krankenhauses Maria-Hilf und Verwaltungsleiter Michael Saffé. Ohm</p>

Das erläuterten am Dienstag die Geschäftsführer der Notdienstpraxis Stadtlohn, Dr. Ludwig Kuckuck, Dr. Martin lederle und Dr. Manfred Terbeck, gemeinsam mit dem Verwaltungsleiter des Krankenhauses, Saffé, und dem ärztlichen Dirktor Dr. Wolfgang Majert.

Die neue Notdienstpraxis befindet sich im Erdgeschoss des Krankenhauses an zentraler Stelle. Erreichbar ist sie zu den Zeiten des ärztlichen Notdienstes: samstags von 8 Uhr bis montags 7 Uhr, mittwochs von 13 Uhr bis donnerstags um 7 Uhr sowie an den gesetzlichen Feiertagen. Für die Notdienstpraxis gibt es auch eine feste Rufnummer: Tel. 07 00-02 56 30 00.

Diese Neuorganisation bringe für die Bevölkerung im Raum Stadtlohn einige Vorteile mit sich, unterstrichen die Ärzte: Patienten müssten sich nur eine Telefonnummer merken, um den Notdienst zu erreichen. Darüber könne auch ein Hausbesuch angefordert werden. Dieser wird zudem durch einen zusätzlichen Arzt erfolgen, der neben dem diensthabenden Präsenzarzt für diese Aufgabe zur Verfügung stehe. Darüber hinaus entfalle durch die zentrale Anlaufstelle ein Suchen nach einzelnen Praxen. Und nicht zuletzt stehe die Infrastruktur des Krankenhauses bei Bedarf sofort bereit, wenn etwa eingehendere Untersuchungen erfolgen müssten.

Alle beteiligt

Alle Vertragsärzte in Stadtlohn werden sich ab dem 1. Dezember an diesem neuen Modell beteiligen. Dazu hatte es bereits seit zwei Jahren Überlegungen gegeben. Nun sei eine große Mehrheit dazu bereit gewesen, den Schritt in diese Richtung zu gehen. Nicht zuletzt geschieht dieser vor dem Hintergrund sich abzeichnender Veränderungen: Der bisherige Zuschnitt der Notdienstbezirke werde spätestens ab 2009 vom Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe geändert werden. Das führe wahrscheinlich dazu, dass die Zahl von aktuell zehn Notdienstbezirken im Kreis Borken eine deutliche Verringerung erfahre.

Deshalb hätten die Geschäftsführer der Notdienstpraxis Stadtlohn inzwischen mit den Vertragsärzten der angrenzenden Notdienstbezirke Gescher/Velen und Südlohn Gespräche aufgenommen.

Zusammenschluss

Das Ziel: ein freiwilliger Zusammenschluss. So könne ein ausreichend großer Notdienstbezirk entstehen, bei dem gleichwohl der Anfahrtsweg für den Patienten zumutbar bleibe. Der neue Bezirk würde die jetzt geschaffene Organisationsform übernehmen. to

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