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Politik akzeptiert Bedarf

Stadtlohn Wunschlisten haben vor Weihnachten Hochkonjunktur. Doch mitunter gibt es nicht ohne Grund schon vor Heiligabend Signale, dass sich vielleicht nicht alles unter dem Weihnachtsbaum wieder findet, was vorher auf der langen Liste stand.

Dass die Stadt Stadtlohn ihre Feuerwehr sehr schätzt, zeigte sich im vergangenen Hauptausschuss einmal mehr: Einstimmig verabschiedete das Gremium den neuen Brandschutzbedarfsplan. Er schreibt fest, was sich die Wehr für die nächsten Jahre als Ziele setzt und welche Mittel sie dafür braucht. Dass eine Drehleiter für viele Einsätze inzwischen das effektivste Mittel ist - auch da gab es keine Zweifel. Doch Bürgermeister Helmut Könning nutzte die Gelegenheit, die Erwartungen an einen baldigen Kauf des mehrere hunderttausend Euro teuren Fahrzeugs zu bremsen.

Von diesem Wermutstropfen abgesehen konnte sich Kämmerer und Wehrführer Günter Wewers jedoch über breite Zustimmung zum neuen Brandschutzbedarfsplan freuen. Er hatte das umfangreiche Werk erläutert. So wies er darauf hin, dass es in Stadtlohn inzwischen auch zahlreiche mehrgeschossige Gebäude im Bereich Industrie und Gewerbe gebe, aber auch bei Pflege- und Senioreneinrichtungen. Ein weiterer Punkt: die Hilfsfrist. In Maximal acht Minuten nach der Alarmierung soll möglichst eine erste Einsatzgruppe vor Ort sein - danach wird es kritisch, was die Überlebenschancen für Menschen in verrauchten Gebäuden angeht.

Die Stadtlohner Wehr kann bei einer maximalen Fahrtdauer von fünf Minuten insofern damit einen Radius von 4,25 Kilometern um die zentral gelegene Wache fristgerecht abdecken, so Wewers - und damit die meisten Haushalte und Siedlungsbereiche. Eine andere Zahl, die sich im Brandschutzbedarfsplan findet: der Erreichungsgrad. Weniger als 80 Prozent der zeitkritischen Einsätze in bis zu acht Minuten zu erreichen, sei eigentlich "nicht akzeptabel", so Wewers. Im vergangenen Jahr sei die Stadtlohner Wehr auf einen Wert von 71,4 Prozent gekommen. "Wir wollen unsere Mannschaftsstärke weiter aufstocken, denn das verbessert den Erreichnungsgrad", so Wewers zu dieser "Baustelle". to

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