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Poller bleiben nachmittags wieder unten

Poller bleiben  nachmittags wieder unten

<p>Beendet: die nachmittägliche Sperrzeit. Archiv/Ohm</p>

Stadtlohn Die nachmittägliche Sperrung im Bereich Dufkampstraße/Mühlenstraße wird aufgehoben. Damit endet das Experiment früher als geplant: Es hatte eigentlich fünf Monate dauern sollen, findet aber nun einen Monat früher sein Ende.

Ab Montag seien Dufkampstraße und Mühlenstraße in Stadtlohn auch nachmittags wieder passierbar, so der Kreis Borken. Die Sperrung von 18.30 bis 4 Uhr bleibt davon unberührt.

Um diesen vom Rat beschlossenen Versuch hatte es einige Diskussionen gegeben: Nicht wenige Anlieger sahen sich dadurch beeinträchtigt. Sie gründeten die Interessengemeinschaft Mühlenstraße, Markt, Dufkampstraße - eines der Mitglieder wehrte sich stellvertretend für alle sogar auf juristischem Weg gegen die Maßnahme. Dass es einigen Ärger um die Sperrung gab, stellt auch der Kreis Borken fest. Ludger Stienen, Leiter des Fachbereichs Verkehr: "Bei uns ist eine Reihe von Beschwerden in schriftlicher und mündlicher Form eingegangen, auch eine Klage beim Verwaltungsgericht wurde eingereicht. Wir haben deshalb nochmals überprüft, ob der Versuch unbedingt fünf Monate dauern muss." Das Ergebnis: Der bisherige Zeitraum reiche, um den entstandenen Effekt zu bewerten. Die Stadt werde diese Erfahrungen nun auswerten - in Abstimmung mit den Geschäftsleuten und sonstigen Betroffenen.

"Einseitig belastend"

Zu Wort gemeldet hat sich gestern auch die Interessengemeinschaft. Sie ruft in Erinnerung, warum der Rechtsweg beschritten worden sei: "Die einvernehmliche, außergerichtliche Regelung wurde seitens der Stadt Stadtlohn und auch der Mehrheitsfraktion abgelehnt." Daher sei gegen die "einseitig belastende Entscheidung" geklagt worden. Nun habe der Kreis die Sperrung aufgehoben - und die entstandenen gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten übernommen.

Die Interessengemeinschaft beabsichtige, "wie vorher auch angeboten, sich an konstruktiver Mitarbeit durch Verbesserung der Gesamtsituation sowie der Steigerung der Attraktivität der Stadtlohner Innenstadt zu beteiligen." Man setze darauf, einen "vielschichtigen Konsens" zwischen allen Betroffenen zu erreichen. to

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