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Reiten offiziell erlaubt

Stadtlohn Grünes Licht gab es jetzt vom Stadtlohner Bauausschuss für den Reitverein Stadtlohn: Der Bebauungsplan "Naherholungsgebiet am Losberg" ist so geändert worden, dass auf dem gesamten Vereinsgelände die Nutzung für allgemeines Reiten zulässig ist.

Reiten offiziell erlaubt

<p>Die reitsportliche Nutzung des Areals am Losberg ist jetzt im Bauausschuss genehmigt worden; für einen Teil des Bereichs hatte noch die Nutzungsart "Naherholung" bestanden. Diskussionen gab es allerdings um den Abfluss von Sand bei Regen. Kratz</p>

Bislang war auf einem Teil des Geländes die Nutzungsart "Naherholung" eingetragen.

Vor dem Satzungsbeschluss stand jedoch die Abwägung der eingegangenen Anregungen und Bedenken. Davon hatte es nicht wenige gegeben: Nachbarn der Reitanlage befürchten, dass die reiterliche Nutzung der Fläche näher an ihre Grundstücke heranrückt und damit eine Beeinträchtigung durch entsprechende Geräuschentwicklung verbunden sei. Insbesondere gehe von den Turnieren erheblicher Lärm aus. Moniert wurde auch, dass der Reitverein die Nutzung bereits geändert habe und diese nun nur noch nachträglich genehmigt werden solle.

Darauf wies in der Sitzung auch Franz-Josef Demes (SPD) hin. Es gebe Querelen zwischen Verein und Nachbarn. Ein klärendes Gespräch zwischen den Parteien könne positiv wirken. Ein weiterer Punkt, auf den Demes hinwies, war die Frage nach einer Flutlichtanlage für den Reitplatz. Diese könnte ebenso wie die Beschallung an Turniertagen zu Beeinträchtigungen für die Nachbarn führen. Nicht zuletzt laufe bei starkem Regen derzeit Wasser die Straße zwischen Losbergpark und Reitplatz hinunter und trage viel Sand mit sich, was zu Problemen führe.

Querelen

Dazu wies Hermann Schmeink von der Stadtverwaltung daraufhin, dass es im Ausschuss nicht um Querelen gehe, sondern um eine planungsrechtliche Frage. Dass es mit dem Sand Schwierigkeiten gebe, verneinte er nicht: "Ich habe auch den Sand gesehen." Was die Bedenken der Nachbarn hinsichtlich des Lärms angehe, verwies er auf ein entsprechendes Gutachten.

"Der Platz ist nun mal da", bemerkte Heinrich Ellers (CDU). Er appellierte dazu, ein vernünftiges Miteinander zu finden. Das bedeute auch, dass Belästigungen möglichst abzustellen seien. Dass die Nutzung schon vor dem Beschluss geändert worden sei, kritisierte er: "Es gefällt mir nicht, dass bereits Fakten geschaffen worden sind." to

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