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Hornhues König

Vogel fiel erst kurz vor Mitternacht

STADTLOHN Gerhard Hornhues jun. hat den Vogel abgeschossen. Damit hatte sich der neue König der Schützen von Wessendorf St. Liudger aber viel Zeit gelassen.

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Marion te Vrügt und Gerhard Hornhues jun. regieren.

Marion te Vrügt und Gerhard Hornhues jun. regieren.

Die Menschen drängen sich im Stadion: solche äußeren Bedingungen wünschen sich die Fußballer der DJK-Eintracht. Doch das Interesse der vielen Besucher galt nicht ihnen, sondern den Schützen von Wessendorf St. Liudger, die dort am Samstag Nachmittag in Bataillonsstärke aufgezogen waren, um ihr neues Königspaar samt Throngefolge zu proklamieren. Am Abend zuvor war es Gerhard Hornhues jun. gelungen, die Königswürde zu erringen. Es war schon gegen 23.40 Uhr, als er mit dem mittlerweile 421. Schuss die Reste des Vogels von der Stange holte. Schnell war sein Vorgänger Klaus Rathmer, um seinem Nachfolger im Amt zu gratulieren. Die Musiker spielten dazu beschwingt. Mit dem erfolgreichen Königsschuss ging ein Herzenswunsch von Gerhard Hornhues jun. in Erfüllung: Er beförderte sich damit nicht nur vom Fahnenoffizier zum König der St. Liudger-Schützen, sondern er war zugleich auch ersten Schützenkönig der Schützenfestbegeisterten großen Hornhues-Familie. Dem neuen Träger des Schützensilbers steht Marion te Vrügt zur Seite, die er zur Königin erkor. Das Throngefolge bilden: Manfred te Vrügt und Marlies Hornhues, Andreas und Gabi Dücker, Matthias und Susanne Hornhues, Alois und Birgit Wiesmann, Burkhard und Brigitte Könning, Bernhard und Martha Dönnebrink, Günter und Ute Bockhoff, Ewald und Marie-Theres Spicker, Willi Lansing und Tanja Schroer, Rudolf und Christa Leuker, Dieter und Marie-Theres Wittmann, Franz und Sigrid Rathmer sowie Ralf und Silvia Böckers. Ein farbenprächtiges Schauspiel präsentierten die St. Liudger-Schützen den vielen Zuschauern im weiten Rund des Wessendorfer Stadions bei ihrer zackigen Parade mit musikalischer Begleitung der Wiesentaler Musikkapelle und des Spielmannszuges der Karnevalsgesellschaft. Zuvor war der neue Schützenkönig mit der Übergabe der Königskette auch offiziell in seinem Amt bestätigt worden. Dem Throngefolge zollten die Zuschauer bei der namentlichen Vorstellung unterstützenden Beifall. Nach dem tradionellen Fahnenschlag zog das Bataillon über die Hölderlinstraße und den Schützenweg ins Festzelt, wo mit dem Krönungsball die „Wessendorfer Feiertage“ ihren stimmungsvollen Abschluss fanden. In den Tanzpausen nutzten Abordnungen befreundeter Schützenvereine, Verbände, Verwandte und Bekannte die Möglichkeit, dem neuen Königspaar und dem Throngefolge ihre Aufwartung zu machen.

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