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Volkstrauertag: Musik entfaltet tröstliche Wirkung

Stadtlohn Mozart und Bach - das berühmte "Requiem" und "Ich hatte viel Bekümmernis" -, zu diesem Zweiklang möchte die Euregio-Konzertgesellschaft am 18. November einladen. Dieser Sonntagabend des Volkstrauertags steht also im Zeichen der Besinnung - der Trauer und des Trostes.

Mozarts "Requiem" gehört seit seiner Entstehung zu seinen meistgespielten und -geschätzten Werken. Es ist sein letztes Werk, eine Totenmesse, in den eigenen letzten, schon von Krankheit gezeichneten Lebenswochen komponiert und der Nachwelt unvollendet hinterlassen.

Der Spielfilm "Amadeus" schaffte es diesen Schaffensprozess einem Millionenpublikum nahe zu bringen. Er machte sichtbar, mit welch wundersamen musikalischen Kontrasten es Mozarts Musik gelingt aus der Seele zu sprechen, oder auch vielleicht erst die Seele wieder richtig zum Sprechen zu bringen.

Nach mehr als zehn Jahren widmet sich jetzt der Chor der Euregio-Konzertgesellschaft noch einmal diesem Werk. Jetzt ist es Eric Kotterink, der als ihr musikalischer Leiter seine Gestaltung des "Requiems" mit dem Chor erarbeitet.

Zur Seite gestellt wird diesem Meisterwerk der Musikgeschichte eine der schönsten Bachkantaten. "Ich hatte viel Bekümmernis" knüpft an den tröstlichen Charakter des "Requiems" an. Denn die "Bekümmernis" ist vergänglich, wie schon der Titel besagt. Dieses hochkomplexe barocke Werk beschwört vielgestaltig die Heilungskraft des Glaubens.

Es spielt das Kurion-Orchester Münster. Die Solopartien sind mit hochkarätigen Sängern besetzt.

19 Uhr, Pfarrkirche St. Joseph. Vorverkauf im Bürgerbüro der Stadt Stadtlohn, bei der VHS Ahaus, bei der Sparkasse Stadtlohn sowie bei allen Chormitgliedern: Erwachsene 15, Schüler zehn Euro, Abendkasse 17.

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