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Stadtspitze will die 310 erhalten

INNENSTADT/HEVEN „Angesichts der großen Betroffenheit wollen wir gerne noch einmal unseren Standpunkt darstellen“, sagte die Bürgermeisterin gestern in einem kurzfristigen Pressegespräch. Ihr Standpunkt wurde klar: die Straßenbahn 310 soll bleiben.

Stadtspitze will die 310 erhalten

Die Bürgerinitiative entzündete am Mittwochabend Lichter entlang der Strecke.

Im Laufe der vergangenen Woche wurde Sonja Leidemann (Foto) mehrfach angesprochen: Wie läuft es weiter mit der 310, fragt man sich in Heven.

Veränderungen unvermeidbar „Es wird auf jeden Fall Veränderungen geben“, erklärte Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke. Ein Gutachten, das in einer nichtöffentlichen Verwaltungsvorlage behandelt wurde, war Bestandteil einer öffentlichen Diskussion. „Natürlich verstehen wir, dass sich die Wittener Sorgen machen, aber die Mehrheit der Fraktion hat sich für den Erhalt der Bahn ausgesprochen“, betonte Leidemann. Da nur Zwischenstände die Öffentlichkeit erreichten und es bisher keine endgültige Positionierung gab, habe sich die Sorge der Bürger verselbstständigt.

Symbol Straßenbahn „Nicht nur, dass die 310 Ruhrcharakter hat, eine Straßenbahn ist ein urbanes Symbol“, weiß Bradtke. Es sei schlimm genug, dass die Stadt unter die 100 000 Einwohnergrenze gefallen sei: „Wir waren die kleinste Großstadt, jetzt sind wir vielleicht noch eine kleine Mittelstadt“, zieht der Stadtbaurat Resümee. Doch im Zuge des Gutachtens wurde deutlich, dass es eine „Übererschließung an Verkehrsangeboten“ in Heven gebe. Handlungsbedarf sieht die Bürgermeisterin in jedem Fall. Bereits in einer Woche soll der Kreis entscheiden. Laut Bradtke würde dieser aber die Meinung vor Ort respektieren. 

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