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„Bänke raus“

Stadtteilfest lockt zum fünften Mal nach Langendreer

LANGENDREER Ein Fest von Bürgern für Bürger will „Bänke raus“ sein – und der Erfolg gibt den Veranstaltern recht: In den letzten fünf Jahren wuchs das Fest immer weiter an. „Wir können aber die Tische noch anders stellen“, sagt Tim Linder von der Freien Evangelischen Gemeinde – und ermöglicht deshalb noch weitere Anmeldungen.

Stadtteilfest lockt zum fünften Mal nach Langendreer

Die Organisatoren des Stadtteilfestes „Bänke raus“ hoffen auf gutes Wetter und viele Besucher.

Tim Linder freut sich über die Entwicklung von „Bänke raus“: „Vor fünf Jahren haben wir mit 50 Tischen angefangen – heute sind es doppelt so viele“, sagt er. Ähnliches gilt für die Teilnehmerzahlen am Ökumenischen Gottesdienst: „50 dürften es damals gewesen sein, heute sind es 400 Besucher.“

Auch am Sonntag, 14. Juni, beginnt „Bänke raus“ wieder mit einem gemeinsamen Gottesdienst der Freien Evangelischen, der evangelischen und der katholischen Gemeinde und der Baptisten auf der großen Bühne am Stern – und geht dann über in ein interkulturelles, nicht-kommerzielles Fest.

Erfolg spricht sich herum

Gerade dieser Aspekt ist den Veranstaltern sehr wichtig, auch weil sich der Erfolg von „Bänke raus“ immer mehr herumspricht: „Wir hatten sogar eine Anfrage aus Hamburg“, sagt Martin Wiedemann von der Katholischen Kirchengemeinde. Die habe man aber abgelehnt, weil es sich um einen kommerziellen Anbieter gehandelt habe.

Wie aber finanziert sich dann das Fest? „Es steht und fällt mit den Ehrenamtlichen“, sagt Wiedemann. Die Einnahmen, die die Organisatoren des Fests durch die Vermietung der Tische und durch Beteiligungen am Getränkeverkauf generieren, fließen wieder komplett in die Organisation zurück. „Rund 5000 Euro kostet das Fest im Jahr“, so Stadtteilmanager Karsten Höser. Dennoch plant das Vorbereitungsteam um Höser vorausschauend: „Wir haben auch Rücklagen angelegt, falls wegen des Wetters nur wenig Besucher kommen.“

Wetter spielte bisher immer mit

Doch man zeigt sich in Langendreer zuversichtlich, denn bisher spielte das Wetter in jedem Jahr mit – und machte das Fest so erfolgreich, dass sich inzwischen sogar andere Städte an Langendreer orientieren.

„Anfang des Jahres hatten wir Gäste aus Hagen-Hohenlimburg zu Besuch, die sich über unser Fest informiert haben“, sagt Höser. Es ist also nicht ganz ausgeschlossen, dass sich „Bänke raus“ bald zum Exportschlager entwickeln könnte.

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