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Städtische Altenheime auf dem Weg aus der Krise

BOCHUM Anerkennung gab es am Donnerstag im Betriebsausschuss Alten- und Pflegeheime für Susanne Herbertz, die gestern Bericht erstatten musste.

Dabei ist es um die Lage der städtischen Altenheime eher schlecht bestellt: Die Auslastung der drei Häuser (am Beisenkamp, am Glockengarten und an der Grabelohstraße) ist weiter rückläufig, die Einnahmen für das laufende Geschäftsjahr fallen geringer aus als geplant und der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf fast zwei Millionen Euro. Der Steuerzahler subventioniert die städtische Altenversorgung. Kein Grund zur Freude.

Doch die Ausschussmitglieder würdigten vor allem den Weg, den Susanne Herbertz, Leiterin der Zentralen Heimverwaltung, zusammen mit dem zuständigen Dezernat angefangen hat zu bestreiten. Das Ziel ist nichts weniger als die strategische Neuausrichtung der städtischen Heime. "Attraktiv und marktfähig" sollen sie sein, betonte Ausschussvorsitzende Gabriela Schäfer (SPD). Und ihr Stellvertreter Christian Haardt (CDU) ergänzte: "Wir müssen irgendwann wieder in einen Bereich kommen, der schwarze Zahlen schreibt." Das soll 2013 erreicht sein. Mit zwei Neubauten und dann insgesamt 660 Betten.

Einheitliche Standards

Und auch inhaltlich soll sich bis dahin vieles verändert haben. "Wir sind ein Haus", betont Susanne Herbertz. "Ein Betrieb an mehreren Standorten." An einheitlichen Qualitätsstandards und strategischer Zusammenarbeit wird mit Hochdruck gearbeitet. Den Heimleitungen will Herbertz mehr betriebswirtschaftliche Verantwortung übertragen und auch die Fachkräfte sollen neue Kernaufgaben übernehmen. "Alles, was auf einer bestimmten Hierarchieebene geregelt werden kann, wird in Zukunft nicht mehr nach oben delegiert", verspricht sie.

Und der Ausschuss schenkt ihr das Vertrauen. Immerhin: Wegen Struktur-Veränderungen in der Verwaltung konnte Herbertz die "Altlasten" offener Posten um die Hälfte auf knapp 750 000 Euro reduzieren.

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