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Steine und Erden

BOCHUM Das Deutsche Bergbau-Museum (DBM) und die Technische Fachhochschule Georg Agricola (TFH) wollen ihre Zusammenarbeiten mit dem Jemen weiter vertiefen.

Steine und Erden

<p>Prof. Khaled Abdulah (Rektor Universität Sana'a), Jürgen Heckes (Projektleiter Jemen beim DBM) und Prof. Jürgen Kretschmann (TFH-Präsident), v.l.n.r. Foto TFH</p>

Auf Einladung der Republik Jemen besuchten Professor Rainer Slotta, Direktor des DBM, und Professor Jürgen Kretschmann, Präsident der Technischen Fachhochschule Georg Agricola (TFH) das rohstoffreiche Land im Süden der arabischen Halbinsel.

Wichtigster Anlass der Reise war ein Workshop mit hochrangigen Politikern, Wissenschaftlern und Unternehmern, So sind z.B. gemeinsame Forschungsprojekte und die Zusammenarbeit bei der Einrichtung ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge geplant.

Bergbaugeschichte

Unter dem Dach ihrer gemeinsamen Trägerin, der DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung mbH (DMT-LB), bündeln DBM und TFH Ihre Kompetenzen, um die Steine und Erden-Industrie des Jemen zu unterstützen. Die Republik Jemen verfügt über eine reiche Bergbaugeschichte, benötigt aber dringend modernes Know-how für die aktuelle industrielle Entwicklung auf diesem Sektor. Mit dem Ausbau der Steine und Erden-Industrie will der Jemen seine Rohstoffexportwirtschaft breiter aufstellen.

Die Ingenieurausbildung ist hierbei von besonderer Bedeutung. TFH-Präsident Kretschmann vereinbarte mit Bildungsminister Prof. Saleh Ali Bassura sowie dem Rektor der Universität Sana'a, Prof. Dr. Khaled Abdulah Tamim, den Austausch von Wissenschaftlern sowie Studierenden. Ziel ist es, an der Hauptstadt-Universität Sana'a, mit zurzeit 100 000 Studierenden größte Hochschule im Jemen, einen eigen Ingenieurstudiengang "Steine und Erden" zu etablieren.

Studiengang in Sana´a

Der gleichnamige Studiengang an der TFH in Bochum ist in der aktuellen deutschen Hochschullandschaft einzigartig und soll als Vorbild für Sana'a dienen. "Insbesondere mit ,Train the Trainer'-Programmen für Hochschullehrer können wir den Jemen dabei unterstützen, unsere international anerkannten Curricula in einem eigenen Studienprogramm an der Uni Sana'a zu etablieren.", erläutert Kretschmann..

Das DBM arbeitet eng mit der Gesellschaft "Yemen Geological Survey & Mineral Resources Board" zusammen. Die Aktivitäten dienen dazu, die Entwicklung des Natursteinsektors im Jemen voranzutreiben. Das DBM erhält so Zugang zu allen Bergbauregionen des Jemen und kann die Erforschung antiker Steingewinnungs- und Verarbeitungsmethoden ausbauen.

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