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Studenten pflanzten 50 Bäume für die "grüne Hoffnung"

ANNEN Dank studentischer Initiative ist Witten um eine Allee reicher. Gleich hinter ihrer „Zentrale“ an der Alfred-Herrhausen-Straße wurden die Grünfreunde aktiv. 50 Obstbäume pflanzten die Guerilla-Gärtner und wollen damit mehr ökologisches Bewusstsein in den Köpfen der Wittener wecken.

Studenten pflanzten 50 Bäume für die "grüne Hoffnung"

Gemeinsam gegen die Betontristesse: die Mitglieder der Gruppe "Grüne Verantwortung".

„Grüne Verantwortung“ hat sich eine Gruppe von Studierenden auf die Fahnen geschrieben, und setzte das theoretische Ziel gleich in die Tat um. Am Mittwoch buddelte die Initiative 50 Obstbäume ins Erdreich, die nun zu einer Schatten spendenden Allee heranwachsen sollen. Und noch mehr.

Weil alle Bäume gesponsert wurden, sollen die Geldgeber Gelegenheit bekommen, ihre Gedanken zum Thema ökologische Nachhaltigkeit zu äußern. Diese sollen dann auf Tafeln verewigt und vor dem gesponserten Baum aufgestellt werden.

Jeder kann etwas tun „Mit unserer Aktion möchten wir vermitteln, dass jeder Einzelne etwas für die Umwelt und die Nachhaltigkeit tun kann“, erklärt Medizinstudent Alexander Spinola von der Gruppe „Grüne Verantwortung". Die Studenten ernteten mit dieser Einstellung großen Zuspruch.

Auch Wittener Prominente wie Ulrich Galladé, Unternehmer und Vorsitzender der Wittener Universitäts-Gesellschaft, Bürgermeisterin Sonja Leidemann, Universitätspräsident Birger Priddat und der Wirtschafts-Nobelpreisträger 2005, Prof. Dr. Thomas Schelling, unterstützten die Aktion.

Die Nachfrage macht es „Erst wenn die Nachfrage nach spritsparenden Autos steigt, werden diese vermehrt produziert. Erst wenn die Nachfrage an erneuerbaren Energien steigt, wird es einfacher und günstiger, solche zu beziehen“, erläutert Wirtschaftswissenschaftler Julian Müller-Schwefe.

Ähnliche Aktionen für die Zukunft geplant Die „Grüne Verantwortung“ ist ein Zusammschluss von derzeit 13 Studierenden der Universität Witten/Herdecke aus allen Fakultäten. „Wir alle finden die Ideen von nachhaltigem Wirtschaften und Verantwortung für den Umgang mit der Natur wichtig und richtig. „Wir finden aber auch, dass es mehr Handlung braucht, um aus diesen Idee Wirklichkeit werden zu lassen“, so Alexander Spinola. „Deshalb wollen wir auch in Zukunft ähnliche Aktionen ausdenken und umsetzen.“ 

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