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Asphalt statt Pflasterstein die Lösung?

Oeding Eine neue Asphaltdecke statt schmuckes Kopfsteinpflaster, ein neuer Unterbau nur dort, wo es nicht anders geht: Ein deutlich abgespecktes Konzept für die Umgestaltung des Burgrings hat die Verwaltung am Mittwoch dem Rat präsentiert.

Asphalt statt Pflasterstein die Lösung?

<p>Der Burgring steht ganz oben auf der Liste der zu sanierenden Straßen der Gemeinde. Bütterhoff</p>

Die Bürgersteige entlang des Burgrings - von der Jakobistraße bis zum Burghotel Pass - sollen allerdings einen neuen Unterbau erhalten und dann gepflastert werden, erläuterte Bauamtsleiter Dirk Vahlmann. Von der Jakobistraße bis zum Ehrenmal solle die Straße abgefräst und mit einer neuen Asphaltdecke überzogen werden. "Es gibt keine Gewähr, dass es dort nicht wieder zu Rissen kommt", stellte Vahlmann klar. Niveaugleich solle der Bereich gestaltet werden - auch wegen der zu erneuernden Hausanschlüsse -, und später als verkehrsberuhigter Geschäftsbereich gelten.

Der Bereich rund um das Ehrenmal soll neu gepflastert werden. Die Verwaltung wurde beauftragt auszuloten, ob per eigener Satzung die Umgestaltung dieses Abschnitts allein aus Gemeindemitteln getragen werden könne. Die Zufahrt zum Burghotel Pass soll mit einer Pflasterung an die Gestaltung der Mühlenstraße angepasst werden. Bei einer Anwohnerversammlung - der dritten in dieser Angelegenheit - sei dieses Konzept bei zwei Nein-Stimmen auf breite Zustimmung gestoßen, fasste Bürgermeister Georg Beckmann zusammen. Über Kosten wollte er nicht reden: "Das sind alles Schätzungen", betonte er.

CDU ist froh

"Wir sind froh, dass sich eine Annäherung mit den Anliegern abzeichnet und dass wir in der guten Stube eine Erneuerung erfahren werden", kommentierte Alois Kahmen (CDU), verwies aber auch auf die Risiken des neuen Konzepts. "Jetzt kleines Geld investieren und vielleicht in zwei Jahren wieder 'ranmüssen..." - Günter Bergup (UWG) ließ Skepsis durchblicken. "Warum nicht warten, bis nach der Umgehung der Ortskern vernünftig gestaltet werden kann?", befand Rolf Stödtke (SPD).

Die Verwaltung wurde - bei Enthaltung der SPD - beauftragt, auf der Grundlage des Konzepts weiter zu arbeiten, Kosten zu ermitteln und - wenn möglich - eine Satzung zu erarbeiten. ewa

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