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Schnelle Sanierung

Bauausschuss räumt Leegenweg Priorität ein

SÜDLOHN Im riesigen Bogen lenkt die kleine Milla mit ihrem Rädchen um die großen Löcher im Leegen Weg herum. Das muss sie aber nicht mehr lange. Geht es nach den Mitgliedern des Bauausschusses, wird der Weg noch in diesem Jahr saniert.

Bauausschuss räumt Leegenweg Priorität ein

Die kleine Milla muss mit ihrem kleinen Rad um die großen Löcher im Leegenweg herumlenken.

Der Respekt von Milla gegenüber den Löcher in der Straße am Ortsausgang neben dem Baugebiet Esche ist groß, entsprechend groß ist auch ihr Kurvenradius um die schadhaften Stellen in der Fahrbahn. Schutz bei einem Sturz bietet außerdem der Helm auf dem Kopf der Kleinen.

Aber die Löcher sind nicht nur für die fast Zweijährige mit den kleinen Rädchen ihres Gefährts gefährlich. Auch herannahende Autofahrer verlangsamen und lenken weg von den Löchern am Fahrbahnrand.

Wirtschaftswege schon lange Thema

Schlechte Wirtschaftswege in der Gemeinde Südlohn – für die Kommunalpolitiker ist das seit Jahren ein Thema. Ein Wirtschaftswegeverband sollte das erhoffte Geld für die Sanierung der Wege bringen. Doch der Verband ist nach negativen Aussagen des Landes zu diesen Plänen an anderer Stelle zunächst in weite Ferne gerückt.

Damit der Leidensdruck in der Gemeinde nicht noch weiter wächst, haben die Kommunalpolitiker im vergangenen Jahr einen Wirtschaftswegeausschuss gegründet. Der hat sich im April verschiedene Wirtschaftswege in der Gemeinde angeschaut und die Verwaltung dann damit beauftragt, die Kosten für die Sanierung von elf Wirtschaftswegen zu ermitteln. Für Unterhalt und Ausbau von Wirtschaftswegen stehen im Haushalt für dieses Jahr 192 000 Euro zur Verfügung.

Kostenermittlung

Die Ergebnisse der Kostenermittlung für die einzelnen Wege stellte Bauamtsleiter Dirk Vahlmann dem Bauauschuss in seiner jüngsten Sitzung vor. An den Politikern lag es jetzt, zu entscheiden, welche Wege im Rahmen der vorhandenen Haushaltsmittel saniert werden.

Der Ausschuss entschied dann völlig anders, als von der Verwaltung in ihrer Beschlussempfehlung vorgeschlagen. Denn: Die Verwaltung hatte den Leegenweg für eine Sanierung in diesem Jahr überhaupt nicht auf dem Plan, gleichwohl attestierte der Bauamtsleiter der Wegestrecke einen „hohen Unterhaltungsaufwand“.

"Dringender Handlungsbedarf"

Für die CDU sprach sich Alois Kahmen mit dem Ausbau von 210 Metern im Wienkamp (links) für rund 20 000 Euro aus und auch für einen Weg im Eschlohn – Depenweg bis Schulze Wehninck-Siebing – auf 470 Meter für rund 51 100 Euro.

Für Kahmen stand aber außer Frage, dass am Leegenweg etwas passieren muss: „Da ist dringender Handlungsbedarf“, forderte Kahmen, dort noch in diesem Jahr tätig zu werden.

Sanierungsabschnitte

Die Verwaltung hatte für den Leegenweg drei Sanierungsabschnitte vorgeschlagen. Die Gesamtlänge vom Ortsausgang am Neubaugebiet Eschke bis an den ehemaligen Hof Schulte Schwering im Eschlohn beträgt rund 1740 Meter. Die Verwaltung hat für die Sanierung der Strecke Gesamtkosten von 197 400 Euro ermittelt. Dabei ist vorgesehen, entlang der Bankette des Weges beidseitig Betongittersteine zu verlegen.

Der Sanierung des Leegenweges „auf jeden Fall zustimmen“ wollte auch Jörg Battelfeld von der UWG. Und auch die SPD schloss sich dem Vorschlag von Alois Kahmen an. Die Politiker änderten den Beschlussvorschlag für die Wegesanierungen entsprechend ab. Der Rat hat diesen Plänen am Mittwochabend zugestimmt. Die Verwaltung plant, die Aufträge jetzt zu vergeben. Baubeginn für die vom Rat zu beschließenden Baumaßnahmen könnte dann bereits Ende September sein.

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