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KKG Oeding geht neue Wege

Comedy zum Karneval

Oeding Die vergangene Session hatte die KKG Oeding „nur“ mit Prinzessin – Sabrina Späker – bestreiten müssen. Sie hat ihren Job großartig gemacht, finden die Narren. Aber was passiert jetzt – ganz ohne Tollitäten?

Comedy zum Karneval

Prinzessin Sabrina I. regierte in der Session 2016/2017 wie hier an Altweiberfastnacht alleine. Jetzt gibt es kein Prinzenpaar mehr..


Manche Menschen haben die Fähigkeit, kritische Situationen zum Anlass zu nehmen, ganz neue Wege zu gehen. In der Kappenball-Karnevalsgesellschaft (KKG) gibt es offenbar solche Leute. Da stellte sich heraus, dass es für die beginnende Session 2017/18 kein Prinzenpaar geben sollte – einfach, weil niemand dazu bereit war. Das nach einer Session mit einer engagiert und fröhlich allein regierenden Prinzessin Sabrina I. (Späker). Und was tun nun die KKG, Thomas Weddeling, ihr Vorsitzender, und Sitzungspräsident Christoph Steinberg? Sie ziehen ihren Kappenball und die gesamte Session dennoch durch. Wir haben mit den beiden karnevalistischen „Zugpferden“ der KKG gesprochen.

Wird es zunehmend schwieriger, Prinzenpaare zu finden?

Thomas Weddeling: Das ist seit fünf bis zehn Jahren schon eine Tendenz in allen Vereinen. Es finden sich immer weniger Leute, die so etwas machen wollen. Das erleben übrigens auch die Schützenvereine. Und dann muss man die Konsequenzen ziehen.

Christoph Steinberg: Viele Vereine haben erstens kaum Nachwuchs – und Verantwortung will auch niemand mehr übernehmen. Aber deshalb den Kopf in den Sand stecken – kommt gar nicht in Frage.

Wie sieht es denn nun für die kommende Session aus?

Thomas Weddeling: Wir werden sie ohne Prinzenpaar und daher auch ohne Elferrat durchziehen. Das ist im Vorstand so beschlossen worden. Und die Alternative ist auch einhellig abgesegnet worden.

Was wird nun passieren?

Thomas Weddeling: Es wird die „Flucht nach vorn“ geben: Wir werden einen ‚Kappenball-Comedy-Contest“ veranstalten.

Christoph Steinberg: Das funktioniert so: Wir werden zum Kappenball-Termin vier, fünf junge Comedians einladen, die auch schon einigermaßen aus dem Fernsehen bekannt sind, etwa von den Sendungen „Quatsch-Comedy-Klub“ oder „Nightwash“. Die treten mit einem 15-Minuten-Programm an, und das Publikum wird abstimmen, wer der oder die Beste ist.

Kommt man denn so ohne Weiteres an diese Leute heran – und was wird mit den heimischen Aktiven, den Tanzgarden?

Christoph Steinberg: Ich habe sehr gute Kontakte in die Comedy-Szene. Dann geht das schon. Und die Leute treten gerne bei uns auf – endlich mal großes Publikum.

Thomas Weddeling: Zwischen den „Comedy-Blöcken“ werden natürlich unsere Tanzgarden auftreten. Das ist ganz klar. Wir verabschieden uns ja nicht vom Karneval. Wir gehen einfach nur neue Wege – notgedrungen.

Ist das alles nicht mit einem gewissen Risiko verbunden?

Thomas Weddeling: Klar. Aber wo ist die Alternative? Untergehen auf Raten kommt nicht in Frage. Also heißt die Alternative ‚Hopp oder Topp‘.

Christoph Steinberg: Und das heißt ja auch nicht, dass wir uns ein für alle Mal vom klassischen Karneval verabschieden. Wenn sich wieder ein Prinzenpaar findet, werden wir auch wieder unseren klassischen Kappenball haben. Obwohl: So klassisch waren wir ja eigentlich nie.

Die üblichen Termine der Karneval-Kappen-Gesellschaft in der Session bleiben bestehen wie in den Vorjahren.

Der Kappenball mit Comedy-Contest wird am Samstag, 27. Januar, ab 19.11 Uhr in der Jakobihalle, Pfarrer-Becker-Straße, gefeiert.

Weiberfastnacht wird am 8. Februar 2018 gefeiert, Rathaussturm um 15 Uhr, Zug durch die Oedinger Kneipen ab 18 Uhr.

Der Kartenvorverkauf für den Kappenball-Comedy-Contest beginnt am Sonntag, 10. Dezember (Oedinger Adventsmarkt) im Burghotel Pass, Burgplatz 1.

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